Monthly Archive for October, 2010

Protokoll vom 6. Treffen des GEB-KiTa

Bei unserem 6. Treffen am 15. Oktober 2010 im Diebsloch waren acht Elternbeirätinnen und Elternbeiräte sowie eine Einrichtungsleiterin anwesend:

Joachim Geiger – Städt. Hort Pestalozzischule
Miriam Godau – Städt. KiTa Bürgerpark & Krippe Postillion Mannheimer Str (Protokoll)
Ute Hamann – Leiterin der Kath. Kindertagesstätte St. Laurentius
Susanne Hufschmidt – Kindergarten Waid
Marcel Oertel – Städt. Kinderkrippe Bürgerpark
Christine Rau – Waldorfkindergarten
Katrin Rauschenbusch – Ev. Kindergarten Regenbogenland
ALexandra Rühle – Kindergarten Waus
Jette Veigel – Städt. Hort Pestalozzischule & KiTa Bürgerpark

Anwesend bei unserem Gesamtelternbeiratstreffen war erstmals eine Leiterin. Frau Hamann von der Katholischen Kindertagesstätte St.Laurentius (neu dort seit Juni 2010) hat die Einladung zu unserem Treffen angenommen. Darüber haben wir vom GEB uns besonders gefreut und ihr  allgemeine Fragen gestellt, sie mit konkreten Fallbeispielen konfrontiert und gemeinsam nach passenden Lösungen gesucht. Unter anderem wurde die Wahl des richtigen Zeitpunktes für die Kommunikation mit den Eltern, Elternarbeit, Sexualität und die Idee Wahlparty für Elternbeiräte thematisiert. Dabei haben wir erfahren, dass jede Leitung eine Fachberatung für schwerwiegende Probleme hat. Finden EB und Leitung keine Lösung, sollte diese konsultiert werden!

Elternabende

Liebe alte Elternbeiräte, bitte informiert die neuen Elternbeiräte darüber, dass es einen GEB gibt und informiert den GEB über neue Kollegen, danke!  Der GEB ist Teil der Elternbeiratsarbeit, da er das Sprachrohr in die Verwaltung ist. Wir haben einen beratenden Sitz im Jugendhilfeausschuss und nutzen diesen für unsere Kommunikation. Von jeder Einrichtung sollte ein EB zu unseren Treffen erscheinen.

Gebühren:

Susanne Hufschmidt, Elternbeirätin im Städtischen Kindergarten Waid, unterstützt Jette Veigel und Miriam Godau dabei einen neuen Kalkulationsvorschlag für die Gebühren für JHA im Frühjahr zu erstellen. Ziel ist es die Ein-Kind-Familien weniger zu belasten als es seit der neuen Gebührenregelung vom KiTa-Jahr 2009/2010 erfolgt. Die Kalkulation sollte im Dezember erstellt werden. Aktualisierung: Allerdings kam es nicht so weit, da Susanne Hufschmidt leider keine Elternbeirätin mehr ist.

Platzvergabe:

Monatlich gleicht die Stadt Weinheim mit allen Städtischen und auch evangelischen Einrichtungen den Status Quo der Platzvergabe ab. Alle 6 Monate erfolgt bisher ein Listenabgleich der Katholischen Einrichtungen mit der Stadtverwaltung. Frau Hamann ist daran interessiert in das monatliche Verfahren des Listenabgleichs mit einzusteigen.
Die Elternbeirät sind dazu aufgerufen ihre Leitungen zu unterstützen falls dies nötig sein sollte, damit ein möglichst reibungsloser Ablauf des Listenmanagement gewährleistet werden kann, der das große Verwaltungsaufkommen von Mai bis September bei der Platzvergabe für das neue Kindergartenjahr stark reduzieren soll. Ziel ist es, dass mehr Zeit für die Arbeit am Kind bleibt.

Frau Hamann hat keine Bedenken ihre Kriterien, die bei Auswahlentscheidungen bei de Platzvergabe zu Grunde gelegt werden, offenzulegen. Wie auch der GEB sieht sie keinen Widerspruch in der Offenlegung von Kriterien bei gleichzeitiger individueller Abwägung der letzten Entscheidung bei der Platzvergabe.

Jugendhilfeausschuss

Beim Jugendhilfeausschuss wurde das Thema “vorübergehende Überbelegung in den KiTas” als Reaktion auf die diesjährige Platzknappheit erörtert. Diese Überbelegung soll kein Dauerzustand sein. Allerdings stellt sich die Frage, wie damit künftig umgegangen werden wird und wie die Überbelegung in einem Kindergartenjahr abgebaut werden soll. An erster Stelle sollte die Qualität in der Betreuung in den Einrichtungen stehen und die Frage wie die Stundenaufstockung des Personals in Zeiten der Krankheits-Peaks durch einen unverändert knappen Pool an Springerkräften auszugleichen sein soll. Elternbeiräte mögen hier ein waches Auge haben und ihren Leitungen Unterstützung in Form von Kommunikation mit der Verwaltung über den GEB anbieten. Beim nächsten Treffen soll ein Zwischenfazit aufgenommen werden.

Leiterinnenrunde

Jette Veigel und Miriam Godau dürfen am 21. Oktober 2010 erstmals bei der monatlich stattfindenden Städtischen Leiterinnenrunde anwesend sein und das Thema Kommunikation in 20 Minuten vorstellen. Ziel soll es sein, das Interesse der Leiterinnen an einer engeren Zusammenarbeit mit dem GEB zu wecken und beim Thema Kommunikation (auch in Bezug auf Weiterbildungen) an einem Strang zu ziehen. Aktualisierung: Künftig wird es einmal im Jahr ein Treffen der Leiterinnenrunde mit dem GEB geben.

Inklusion – machen wir uns auf den Weg

Wie man in der Schule allen Kindern gerecht werden kann
Seminar am 29.10.2010 in der Langenbergschule in Birkenau

Veranstaltung zur Inklusionspädagogik in Theorie und Praxis für Lehrer, Eltern und andere an Bildungsfragen interessierte Menschen

„Allen Kindern gerecht werden – jedes Kind wertschätzen“ – unter diesem Motto lädt der Verein „Wir DABEI!“ am Freitag, 29. Oktober, ab 15:00 Uhr zu einem Tag über das Thema Inklusion in der Schule ein. Vorträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion stehen in der Langenbergschule auf dem Programm. Der Verein möchte mit der Veranstaltung aufzeigen, wie sich Schulen auf den Weg machen können, damit alle Kinder – unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, Sprache, Begabung und Behinderung – gemeinsam unterrichtet werden können.

Nico lernt das A – konzentriert spurt er auf seinem Arbeitsblatt die feinen Hilfslinien mit dem Bleistift nach. Neben ihm sitzt Nora. Auch Nora lernt das A. Auf ihrem Arbeitsblatt ist das A doppelt so groß, weil sie feinmotorisch noch nicht so weit ist wie Nico. Julius schreibt auf seinem Arbeitsblatt schon zehn Wörter, die mit dem Buchstaben A beginnen. Nora ist körperbehindert, Nico und Julius sind ihre Freunde. In der Pause werden sie gemeinsam auf dem Schulhof spielen.
Das ist die Vision einer Schule, die keine Vision bleiben soll und darf. Das meint der Verein „Wir DABEI!“, der in Birkenau und Umgebung seit Jahren aktiv ist und mit seiner zentralen Botschaft: „Durch Akzeptanz Behinderung erfolgreich integrieren“ immer wieder in die Öffentlichkeit geht. Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen und Vereinen im ganzen Land drängt er darauf, dass die UN Konvention über die Rechte behinderter Menschen, die auch in Deutschland geltendes Recht ist, konsequent umgesetzt wird und das separierende Schulsystem geändert wird.
„Wir müssen endlich akzeptieren, dass es normal ist, verschieden zu sein“, sagt die erste Vorsitzende Petra Doering: „Für ein gemeinsames Leben und Lernen gibt es schon Konzepte, von denen alle Kinder profitieren.“ Inklusion möchte sie im Sinne eines wirklichen, selbstverständlichen Dazugehörens verstanden wissen. Das geht über bestehende Kooperationsmodelle weit hinaus.
Für die Inklusionsveranstaltung hat der Verein zwei bundesweit anerkannte Fachleute gewonnen, die sich seit Jahren für Inklusion engagieren. Dr. Irmtraud Schnell vom Institut für Sonderpädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt und Hans Wocken, Professor für Lern- und Integrationspädagogik an der Universität in Hamburg, werden Kurzvorträge halten. Außerdem werden Schulen vorgestellt, die sich schon auf den Weg gemacht haben: Die inklusive Grundschule Süd-West aus Eschborn und die Integrierte Gesamtschule Holweide in Köln. Außerdem stehen an dem Nachmittag noch je ein Workshop für Pädagogen sowie für Eltern und anderen Interessierte auf dem Programm.
Britta Hoffmann, ebenfalls im Verein „Wir DABEI!“ als 2. Vorsitzende aktiv, weiß aus eigener Erfahrung, wie gemeinsamer Unterricht in der Praxis funktionieren kann. Ihre Tochter Maja mit Down-Syndrom lernt gemeinsam mit nicht behinderten Kindern in der Grundschule in Birkenau: „Wir erleben jeden Tag, wie viel sie mitnimmt und von den anderen profitiert, und auch, wie es für die anderen Kinder immer normaler wird, dass Maja da ist, auch wenn sie anders ist. Für Mitschüler ist es kein Thema, dass sie nicht so schnell rechnen kann, sondern, warum sie beim Uno-Kartenspiel immer gewinnt!“
Vernor Munoz, der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, hat einmal gesagt: „Nicht die Menschen müssen sich dem Bildungssystem anpassen, sondern das Bildungssystem muss sich den Menschen anpassen.“
Bild 2 Weitere Informationen zum Inklusionstag in der Langenbergschule in Birkenau am 29.10.2010 von 15:00 – ca. 22.00 Uhr unter www.wir-dabei.de. Auch telefonisch steht der Verein für Fragen und Anmeldungen zur Verfügung: 06201/ 340947. Die Veranstaltung ist barrierefrei. Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Eine kostenlose Kinderbetreuung wird vom Verein bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Hessische Lehrkräfte erhalten bei der Teilnahme 10 Leistungspunkte. (KE)

Anmeldung / Flyer hier:
Quelle

Zweite Kommunale Kinderkrippe wird eröffnet: Das Mäusenest

Heute wurde die neue Kinderkrippe Mäusenest mit zehn Plätzen in Weinheim-Hohensachsen feierlich eröffnet. Es ist die zweite kommunale Krippe in Weinheim. Oberbürgermeister Bernhard betont in seiner Rede, dass er sich eine finanzielle Unterstützung beim Ausbau der Kinderbetreuungsplätze auch von der Wirtschaft wünschen würde.

Ein neues Passivhaus mit gut durchdachten Bildungsorten ist nun das Nest für die Mäuse im Alter von ca. 1 bis 6 Jahren.

Die Kinder im Mäusenest bewiesen ein erstaunliches Durchhaltevermögen. Eine knappe Stunde hielten sie sich still während diverser Reden und gaben zwischendurch verschiedene Gesangseinlagen zum Besten. Die Leiterin der Kinderkrippe, Frau Evelyn Edinger-Finjap, erläutert beispielsweise das Konzept der neuen Krippe, so dass alle anwesenden Eltern direkt und gut informiert wurden. Alle Erzieherinnen und auch die Praktikantin waren präsent, kümmerten sich um die Kinder, während einige Eltern die Musikeinlagen begleiteten und beantworteten außerdem alle Fragen rund um die Räumlichkeiten, die gewählte Architektur und natürlich die “Hundekörbchen” im Schlafraum.
Das junge Team wirkt sehr engagiert und freut sich schon auf die weiteren Schritte: Bepflanzung mit Trauben im Hof sowie die Anschaffung eines Klettergerüstes für den Garten. Auch der Förderverein und Elternbeirat haben den Erzieherinnen tatkräftig bei der Organisation beigestanden und ein großzügiges Kuchenbuffet gezaubert. Bei Sekt und Orangensaft stießen, Eltern, Stadtverwaltung, Architekten, Erzieher und natürlich die kleinen Mäuse im neuen Nest auf schöne Zeiten an.

Schlüsselübergabe durch den Architkten Rolf Winkler an den Oberbürgermeister Bernhard. Dieser gibt den Schlüssel weiter an die Leiterin Evelyn Edinger-Finja der Kinderkrippe Mäusenest in Hohensachsen bei der Eröffnung heute Vormittag.