Monthly Archive for October, 2011

Ich geh mit meiner Laterne

1.

Ich geh mit meiner Laterne,
und meine Laterne mit mir,
da oben da leuchten die Sterne,
da unten, da leuchten wir.
|:Sankt Martin hier, dem leuchten wir,
ra bimmel ra bammel ra bum

2.
Und unser Singen muß schallen
bis weit in den Himmel hinein,
soll allen da oben gefallen,
zumal unsern Schutzengelein.
|:Sind alle beim Fest Sankt Martins Gäst
ra bimmel ra bammel ra bum

3.
Ich geh mit meiner Laterne,
und meine Laterne mit mir,
da oben da leuchten die Sterne,
da unten, da leuchten wir.
|:Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus,
ra bimmel ra bammel ra bum:

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf, mein Licht, brenne auf, mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht!

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Scheine weit, mein Licht, scheine weit mein Licht,
bleibe immer mein liebes Laternenlicht!

St. Martinslied

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
Sankt Martin, Sankt Martin,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt’ Kleider nicht, hatt’ Lumpen an.
“O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!”

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still;
der Bettler gern ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Text und Musik: Autoren unbekannt, Melodie seit dem 18. Jahrhundert überliefert.