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Studie: Jugendliche mit Migrationshintergrund: Bei gleichen Startbedingungen gleich gut in der Ausbildung

Bei gleichen Ausgangsbedingungen sind Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung genauso erfolgreich wie junge Leute ohne Migrationshintergrund. Dies ist eine der Kernaussagen, mit denen eine neue Veröffentlichung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) einen anderen Blick auf Menschen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung in Deutschland wirft.

“Migration als Chance. Ein Beitrag der beruflichen Bildung” bietet einen Perspektivwechsel an: Im Vordergrund stehen wissenschaftliche Ergebnisse und Praxisbeispiele über den Zugang junger Menschen zu beruflicher Ausbildung und ihrer Gestaltung sowie zur beruflichen Qualifizierung von Erwachsenen und der Bedeutung interkultureller Kompetenzen.

Dass Migration als Chance gesehen werden kann, belegen Forschungsergebnisse, die zeigen, wie interkulturelle Kompetenzen bereits heute konkret genutzt werden. Ein Beitrag verdeutlicht, wie interkulturelles Lernen im Berufsschulunterricht Lernenden mit und ohne Migrationshintergrund die Reflexion ihrer eigenen kulturellen Herkunft sowie kulturell bedingter Einstellungen und Verhaltensweisen ermöglicht.

Allerdings, so die Autoren des Buches, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Beiträge zeigen auf, wo Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung und im Beruf liegen beziehungsweise liegen können. Dabei werden sowohl günstige als auch ungünstige Rahmenbedingungen für den Zugang zu und die Gestaltung von beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie beruflicher Nachqualifizierung thematisiert.

Die Veröffentlichung belege, so BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß, zugleich auch einer der Mitherausgeber des Buches, dass Integration in Deutschland eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft sei, die von allen Beteiligten – Einheimischen und Zuwanderern, Politik und gesellschaftlichen Institutionen – zu tragen sei. “Die Werteorientierungen, Lebenslagen und Lebensstile unterscheiden sich bei Menschen mit Migrationshintergrund ebenso wie bei Menschen ohne Migrationshintergrund. Die Schaffung gleichberechtigter Bildungschancen ist daher für alle in der Gesellschaft eine existenzielle Aufgabe.”

Seit Jahren werden in Politik und Berufsbildungsforschung die schwierigen Übergänge in Ausbildung – insbesondere von jungen Menschen mit Migrationshintergrund – näher untersucht, ebenso die individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen. Der Sammelband enthält neueste Forschungsergebnisse, wie sich der Ausbildungsverlauf für diese jungen Menschen gestaltet, wenn sie erst einmal in eine Ausbildung eingemündet sind.

Die Analyse zeigt, dass sie sich häufiger in Ausbildungsberufen wiederfinden, in denen die durchschnittliche Vertragsauflösungsquote höher und die Übernahme weniger wahrscheinlich ist, dass sie seltener als Jugendliche ohne Migrationshintergrund in ihren Wunschberufen landen und häufiger als ihre einheimischen Altersgenossen Ausbildungsberufe erlernen, für die sie tendenziell eher überqualifiziert sind. Festgestellt wird aber auch, dass sie bei gleichen Ausgangsbedingungen zu Beginn der Ausbildung (unter anderem sozialer Hintergrund, Grad des Schulabschlusses und vor allem Ausbildungsbedingungen) gleich gute Prüfungsergebnisse erzielen wie Auszubildende ohne Migrationshintergrund und gleich gute Chancen auf erfolgreiche Einmündung in qualifizierte Erwerbstätigkeit hätten.

Aufgezeigt wird ferner, dass ein erheblicher Bedarf besteht, die Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse stärker mit ergänzenden Hilfen zur beruflichen Weiterbildung zu verknüpfen. So könnten bisher hinderliche Rahmenbedingungen bei Weiterbildungsmaßnahmen der öffentlichen Hand für Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt abgebaut werden.

“Migration als Chance” ist in der BIBB-Schriftenreihe “Berichte zur beruflichen Bildung” als AG BFN-Band 9 erschienen und kann zum Preis von 28,90 Euro über das Internetangebot des BIBB (www.bibb.de/veroeffentlichungen) oder direkt beim W. Bertelsmann Verlag über www.wbv.de bestellt werden (ISBN-Nr. 978-3-7639-1142-4 beziehungsweise mit der Schlussziffer -3 als E-Book). Das BIBB verfolgt bei der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse einen “Open Access-Ansatz” und bietet die einzelnen Kapitel des Buches daher auch kostenfrei über sein Internetangebot an (www.bibb.de/de/57398.htm)

Weitere Informationen zum Thema Migrantinnen und Migranten in der beruflichen Bildung sind über die BIBB-Themenseitewww.bibb.de/de/wlk28963.htm und in den BIBB REPORT-Ausgaben Nr. 15/10 und 04/08 www.bibb.de/bibbreportverfügbar sowie zum Thema Ausbildung in ausländischen Unternehmen bei KAUSA www.jobstarter.de/de/1917.php.

 

Quelle:
didacta
BIBB
Foto: © Franz Pfluegl / Fotolia.com

 

 

Vorschlag für neue Gebührenstruktur

Schlank und effizient statt bürokratisch!
Von 40 Gebührenabstufungen auf 12 – und das ohne Einnahmeverluste für die Stadt und damit den Steuerzahler! Im Gegenteil ist damit sogar die geplante Gebührenerhöhung um 4% bereits mit abgedeckt.
Wir, der GEB KiTas, Krippen und Horte haben in Nachtschichten gerechnet und diskutiert, anhand von Zahlen, die wir aus dem Jugendhilfeplan und JHA-Unterlagen entnommen und vom Schulamt bekommen haben. Und haben ein Gebührenmodell erarbeitet, das nicht nur gerechter, sondern auch einfacher und vor allem zukunftsfähiger ist als das bisherige.

Bitte lesen Sie weiter unten unsere Erläuterungen zu diesem Kalkulationen.

 

Bitte klicken Sie auf die Bilder um die ausführliche Kalkulation im zugrundeliegenden Excelsheet zu sehen. Sie können unsere Kalkulationen dort genau nachvollziehen, bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Folgende 5 Überlegungen liegen dem Modell zugrunde:

1.Vereinfachung

a) in Krippe, KiTa und Hort:

  • keine extra Beiträge für U3-Betreuung, für U3-Kinder sollten Krippenbeiträge erhoben werden.
  • Der Städtetag erlaubt die Erhebung der doppelten Kindergartengebühr für U3 im Kindergarten, da das Kind faktisch zwei Plätze belegt.
  • VÖ-Angebot ohne Mittagessen abschaffen, nur noch Zeitstaffelungen bis 12 Uhr (Hort: 13.30h), bis 14 Uhr und bis 17 Uhr anbieten (Abschläge nur, falls angebotene Öffnungszeit in der jeweiligen Einrichtung kürzer als 17 Uhr ist).
  • Platz-Sharing 50/50 mit 2 Partnern. Ersetzt 3-Tagesangebote, um eine ökonomische Aufteilung und Auslastung zu gewährleisten.

  • b) in der Grundschulbetreuung:

  • Es gibt nur noch 4 Angebote mit Mittagessen und VÖ ohne Mittagessen, Gebühren für Ganztagsschule und Grundschulbetreuung sind in einem Modell mischkalkuliert. Begründung: Gleichbehandlung aller Grundschulbetreuungsarten, da die Eltern das Modell und die Gebühr wegen Schulsprengel nicht auswählen können!
  • 2. Entlastung der Alleinerziehenden

  • Alleinerziehende sollten so eingruppiert werden, als ob sie ein Kind mehr hätten. Die Aufforderung, sich via Jugendamt “Gebührenerlass” zu holen,
    finden wir entwürdigend und viel zu aufwändig, vor allem für die Alleinerziehenden – lieber Präsenz beim Kind als Bürokratie für Einkommensnachweise o.ä.!
  • 3. Kinderreiche Familien

  • Familien mit 4 Kindern sollten den KiTa-Besuch kostenlos bekommen, vorausgesetzt die Teilnahme ist regelmäßig (= mindestens 3x die Woche bzw. 12x im Monat).Dies ist ein Steuerungselement, wie es Wissenschaftler fordern, um Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen sowie Migrationsfamilien verstärkt in die
    Einrichtungen zu bekommen.(Quelle: BMFSFJ-Internetseite: Forum frühkindliche Bildung – Aus der Wissenschaft) >Da weniger als 10% der Kinder aus 4- oder Mehrkindfamilien stammen, bedeutet es für im Durchschnitt max. 2 Kinder pro Gruppe durch die Gruppenleitungkontollieren zu lassen (Strichliste), ob der Besuch der Kinder regelmäßig erfolgt.
  • 4. Entlastung der Ein-Kind-Familien

  • Die Relationen der Gebührenabstufungen zwischen 1-Kind, 2-Kind, 3-Kind und 4-Kind-Familien wurden geändert auf 100-80-60-25%, indem die Beiträge für ein-Kind-Familien heruntergenommen und für die Mehr-Kind-Familien leicht hochgenommen wurden. Wir fanden, dass bei der letzten Gebührenerhöhung die 1-Kind-Familien unangemessen stark belastet wurden. Außerdem sollte immer noch gegeben sein, dass mehr Kinder auch mehr kosten (im alten Modell zahlte eine Familie mit einem Kind mehr als Familien mit vier Kindern für alle vier Kinder).
  • 5. Relation der verschiedenen Betreuungsarten zueinander

  • Quantität und Qualität der Betreuung bildet sich gebührenseitig in der Relation der verschiedenen Betreuungsarten zueinander ab.
  • Anmerkung zum Hort: während der Schulzeit am Vormittag wird außer einer Präsenzkraft kein Personal benötigt (verlässliche Grundschule)
  • Insbesondere die Vereinfachung halten wir für dringend geboten:

  • neben dem Schulamt haben auch noch die Stadtkasse, die Eltern (bei Anmeldung, Bezahlung, Monitoring und Aufstellung für Steuerausgleich) die Betreuungseinrichtungen und das Finanzamt 12 oder 40 Modelle abzuwickeln. Das bedeutet mannigfache Fehlerquellen und unendlichen Verwaltungsaufwand. Für die Einrichtungen bedeutet es eine aufwändige Personalplanung – es dürfte denkbar schwierig sein, Personal für 1 Stunde morgens und ein oder zwei Stunden Nachmittags aufzutreiben. Ansonsten muss das Personal durchbezahlt werden und das ist Verschwendung von Steuermitteln. Abgesehen davon, dass fast immer die Mütter die Hetze haben, das Kind dann mitten am Tag pünktlich abzuholen – hier könnten insbesondere berufstätige Mütter deutlich entlastet werden.
  • durch die administrative Entlastung erhoffen wir uns Zeitkapazitäten bei der Verwaltung, um das Betreuungsangebot qualitativ und quantitativ auszubauen und Fundraising betreiben zu können.
  • Außerdem dient unser Modell der sozialen Gerechtigkeit und ist zukunftsfähig, weil es Trends (von zwischen Kommune und Land gestückelten Betreuungsmodellen für Grundschüler hin zu Ganztagsschule und hin zu mehr und längerer Berufstätigkeit der Mütter) aufnimmt bzw. vorwegnimmt.

    Falls wir Sie überzeugen konnten, dass unser Modell wichtige Aspekte enthält, die in der Vorlage der Verwaltung nicht ausreichend abgebildet sind, dann schaffen Sie Zeit für Diskussion und Optimierung der Vorlage, indem Sie die Vorlage ans Amt zurückdelegieren. Wir möchten gerne die gute Zusammenarbeit mit Frau Harmand und ihren Mitarbeiterinnen fortsetzen und gemeinsam eine Vorlage ausarbeiten, doch leider war unser Vorschlag nicht rechtzeitig genug fertig, um diesen Prozess vorab miteinander zu durchlaufen. Doch die Zeit reicht noch für eine Gebührenänderung zum kommenden Kindergarten-/ Schuljahr.

    Protokoll vom 7. Treffen des GEB-KiTa

    Bei unserem 7. Treffen am 15. Februar 2011 in der Weinheimer Hausbrauerei waren elf Elternbeirätinnen anwesend:

    Kerstin Aubert – KiGa Maria-Montessori
    Miriam Godau – Städt. KiTa Bürgerpark & Krippe Postillion Mannheimer Str. (Protokoll)
    Anke Heinze – KiGa Oberflockenbach
    Susanne Hufschmidt – Kindergarten Waid
    Melanie Krombach – KiGa Baumhaus
    Kathrin Köhler – Krippe Bürgerpark
    Heidelinde Köpsel – KiGa Schatzinsel
    Angelina Tsoupas-Ihrig – KiGa Schatzinsel
    Christine Rau – Waldorfkindergarten
    Monika Schäfer – KiGa St. Marien
    Jette Veigel – KiTa Bürgerpark

     

    TOP1
    Auswirkungen der Überbelegung?
    Die Runde der anwesenden Elternbeiräte kam zu dem Schluss, dass keine negativen Auswirkungen in den Einrichtung auf Abläufe, Qualität und Stimmung festzustellen sind. Allerdings wurde ein Einzelfall besprochen (Protestnote liegt vor) bei dem es zu Protesten der Eltern kam. Hier wollten die Elternbeiräte den Weg der internen Klärung einschlagen. Alle Elternbeiräte sind sich einig, dass enger Kontakt mit den Einrichtungsleitungen unerlässlich ist, um eventuellen negativen Auswirkungen proaktiv entgegenwirken zu können.

    TOP2
    Brainstorming für einen Vorschlag für eine neue Gebührenordnung
    Viele Aspekte wurden diskutiert und Vergleiche zu anderen Gemeinden gezogen. Anke Heinze hat sich bereit erklärt entsprechende Modelle zu recherchieren, die wir dann teilweise in unseren Vorschlag mit einbauen können. Alle waren sich einig, dass mit einer neuen Gebührenordnung Alleinerziehende entlastet werden sollten und, dass eine Vereinfachung des Gebührenmodells notwendig ist. Die Ein-Kind-Familien sollten künftig weniger stark belastet werden, als es bisher der Fall ist. Mit der Wenigerbelastung der Ein-Kind-Familien geht dann eine Veränderung der Relation der verschiedenen Betreuungsarten zueinander einher. Mit dieser Entlastung soll natürlich keine neue Belastung für Mehrkindfamilien entstehen. Diese Kriterien werden in die Kalkulation einfließen, die Jette Veigel und Miriam Godau erstellen werden (Unterstützung ist willkommen!), sobald sie vom Amt für Bildung und Sport die für die Kalkulation notwendigen Zahlen (Anzahl Kinder, Belegung Einrichtungen, aktuellen Gebühren, angestrebte Erhöhung ab Sept. 2011) erhalten.

    TOP3
    Die Vorsitzenden berichten aus der Leiterinnenrunde (21. Oktober 2010; siehe Protokoll zum 6. Treffen) und aus dem Jugendhilfeausschuss (2. Februar 2011: Planung Krippen in Waldorf-Kindergarten, Kindernest und Wichtelstübchen), sowie vom Leserbrief und der Reaktion. Außerdem informieren sie über die Umfrage “Situation der Betreuung von Grundschulkindern”.

    TOP4
    Termine: Flohmärkte, Themenelternabend Stärke

    TOP5
    Für das kommende Treffen am 12. Juli soll eine ruhigere Location gesucht werden, z.B. Danilo beim AC oder Seppels Herberge bei der TSG, beides Weststadt. Das Treffen könnte auch in einer Einrichtung stattfinden.

    Wohin mit den lieben kleinen Großen?

    Hier geht es zur aktuellen Umfrage, bitte mitmachen!


    Viel zu wenig Aufmerksamkeit wird dem Thema Betreuung von Grundschulkindern gewidmet. Sind die Kleinen erst aus dem Kindergartenalter raus, besuchen sie vielleicht eine Ganztagesschule, die Kernzeit mit oder ohne Essen, einen Schülerhort oder Hort an der Schule mit jeweils ganz unterschiedlich gestalteten Gebührenordnungen, Platzvergabesystemen, Betreuuerschlüssel und Betreuungszeiten, sowie verschieden qualifiziertem Betreuungspersonal. Wer diesen föderalen Flickenteppich verstehen möchte, braucht viel Zeit. Zeit, die viele berufstätige Eltern nicht aufbringen können.
    Deshalb möchte der GEB Postillion zum Tag der Familie am 15. Mai eine breit gefächerte Befragung zu diesem Thema durchführen. Ziel ist es, einen Leitfaden für Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder zu entwerfen, der vielen Eltern eine Entscheidungshilfe sein soll.
    Den Leitfaden für die Auswahl von Betreuungseinrichtungen von Grundschulkindern will der Gesamelternbeirat des Postillion e.V. in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Betreuungseinrichtungen erstellen und anschließen veröffentlichen.

    Agenda für das 7. Treffen des GEB

    TOP1
    Vorstellungsrunde mit Antwort auf “Welche Auswirkungen hat die Überbelegung in deiner Einrichtung auf Abläufe, Qualität, Stimmung, etc.?”
    TOP2
    Brainstorming für einen Vorschlag für eine neue Gebührenordnung (Excel-Experten willkommen!)
    TOP3
    Berichte der Vorsitzenden aus der Leiterinnenrunde und aus dem Jugendhilfeausschuss, sowie vom Leserbrief und der Reaktion, außerdem Info zur Umfrage Situattion der Betreuung von Grundschulkindern.
    TOP4
    Termine: Flohmärkte, Themenelternabend Stärke
    Leserbrief und Reaktion
    TOP5
    Sonstiges, Themen bitte per Mail einreichen, damit wir die Zeit planen können und evtl. wichtige Themen vorziehen können. Danke!

    Weitere Vorschläge gern als Kommentar hier hinterlassen! Danke!

    Neu: Hector Kinderakademie für besonders begabte Grundschüler

    “Wir bemühen uns, in der Schullandschaft etwas zu bewegen”, erläuterte Dr. h. c. Hans-Werner Hector, warum er und seine Frau Josephine mit ihrer Stiftung Kinderakademien in ganz Baden-Württemberg finanzieren. Vor zehn Jahren habe die Stiftung mit der Unterstützung für Hochbegabte an Gymnasien begonnen. Nun wolle man in Grundschulen – und mittelfristig auch in Kindergärten – ansetzen, um Talente noch früher fördern zu können.

    In enger Zusammenarbeit mit den Schulträgern und dem Kultusministerium wird die Arbeit der Akademien wissenschaftlich begleitet, auch mit dem Ziel, die dabei gewonnenen Erkenntnisse in den Regelunterricht aufzunehmen.

    Heike Kühnle, die Landeskoordinatorin der Hector Stiftung II im Kultusministerium, und Kultusstaatssekretär Georg Wacker machten gestern deutlich, dass dies ein weiterer Baustein sei, um möglichst jedem Kind die seiner Begabung entsprechende Ausbildung zukommen zu lassen. Wacker dankte den Eheleuten Hector für den Impuls und die Initiative, landesweit diese Akademien einzurichten, und für die finanzielle Unterstützung.

    Neben der gezielten Förderung schwächerer Schüler, die bereits in vielfältiger Weise angeboten werde, sei die Hector Kinderakademie eine ideale Ergänzung der Weinheimer Bildungskette, sagte Carmen Harmand, die Leiterin des städtischen Amtes für Bildung, Sport und Bäder. Die Geschäftsführung der Weinheimer Hector Kinderakademie hat Christina Eitenmüller übernommen, die zugleich Schulleiterin der Friedrich-Grundschule ist. “Wir verdanken in Weinheim den Eheleuten Hector sehr viel”, sagte sie bei der Begrüßung, nachdem der Chor der vierten Klassen mit dem Lied “Schule ist mehr” für den passenden Einstieg gesorgt hatte. “Immer mehr wissen als vorher”, wie es in dem Lied heißt, ist einfach eine spannende Sache, die Spaß macht.

    Das gilt natürlich in besonderer Weise auch für die Hector Kinderakademien. 26 bis 30 Kurse aus den Bereichen Technik, Musik, Naturwissenschaften, Sprachen und Informatik werden in der ersten Phase angeboten; jedes Kind kann an einem Kurs pro Woche teilnehmen. Die Stunden finden in der Regel nachmittags statt und werden von Lehrern, aber auch von externen Dozenten, Eltern und Studenten durchgeführt.

    Quelle: Artikel vom: 22.01.2011 aus der WNOZ

    Richtig “easy” war es doch nicht

    Kindergartengebühren: Stadtverwaltung bedauert Fehler bei der Abrechnung / Falsche Mahngebühren sind gestrichen

    Weinheim. Das Amt für Bildung, Sport und Bäder hat gestern auf Anfrage der Weinheimer Nachrichten die Irritationen bedauert, zu denen es in den letzten Tagen beim Einzug der Kindergartengebühren gekommen ist.
    Die Stadt entschuldige sich bei den Personen, denen dabei Unannehmlichkeiten entstanden sind, heißt es. “Gleichzeitig bedanken wir uns aber auch bei den vielen Eltern, denen wir im persönlichen Gespräch das Problem erklären konnten, für das Verständnis”, so Amtsleiterin Carmen Harmand. Auch versicherte die Stadt, dass d en Eltern, die ungerechtfertigt eine Mahnung erhalten haben, “selbstverständlich keine Mahngebühren berechnet werden”.
    Das Fachamt gesteht ein, dass die Umstellung auf die neue Software “Easykid”, ein Programm zur modernen Verwaltung von Kinderbetreuungseinrichtungen, sehr viel aufwändiger war als zunächst gedacht.
    Alle Weinheimer Schulen und Kindertagesstätten mit knapp 700 Tarifen und rund 900 Kindern mussten erfasst werden. Durch die Verzögerungen und Überschneidungen beim Wechsel auf das neue Programm passierte zum Beispiel, dass die Stadtkasse an Eltern Mahnungen verschickt hat, obwohl diese zuvor noch gar keinen Gebührenbescheid bekommen hatten. “Das ist natürlich sehr bedauerlich und für die Eltern ärgerlich”, äußert die Amtsleiterin Verständnis. Mittlerweile seien alle Bescheide ordnungsgemäß zugeschickt worden.
    Trotz der Startschwierigkeiten biete die “Easykid”-Software jetzt deutliche Vorteile für die Verwaltung und später für die Nutzer der Einri chtungen. Die neue Software sehe pro Haushalt einen Gebührenzahler vor. Bei Familien mit beiden Eltern im Haushalt, sei deshalb in der Regel der Vater als Gebührenzahler erfasst worden, bei alleinerziehenden Eltern immer der Elternteil, bei dem das Kind wohnt.
    Das Thema wurde gestern Abend auch im Gemeinderat angesprochen. “Wenn es so ist, dann wäre das peinlich”, meinte Stadtrat Klaus Flößer mit Blick auf die Mahnungen. Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner dazu: “Es fällt schwer, nein zu sagen”.

    erschienen in wnoz

    Der Amtsschimmel wiehert

    Wir dachten, die Zeit der Schildbürgerstreiche sei schon lange vorbei – aber weit gefehlt: Der Amtsschimmel der Stadt Schilda wiehert in Weinheim. Seit Oktober werden die Gebühren für städtische Kinderbetreuungseinrichtungen nicht mehr eingezogen. Stattdessen trudeln im Dezember bei uns Eltern Mahnungen mit Säumniszuschlägen ein, obwohl wir weder Rechnungen noch Informationen über die Einstellung des Einzugsverfahrens erhalten haben. 

    Was geschieht überhaupt mit unseren so kostbaren Daten? In mehreren Fällen wurden die Mahnungen an Väter gerichtet, obwohl ansonsten die Mütter die Gebühren bezahlt haben. Es wurden nämlich Namen der Väter mit und ohne Sorgerecht mit den Adressen der – teils getrennt lebenden – Mütter frei kombiniert.

    Bekommt ein Mann dann demnächst auch die Strafzettel seiner Ex? Nun erreichen uns Eltern nach und nach die überfälligen Gebührenbescheide und wir müssen – kurz vor Weihnachten – die Summe von drei Monaten auf einmal aufbringen. Wie kann es sich die Stadt in Zeiten knapper Kassen leisten, drei Monate Außenstände in Kauf zu nehmen?

    Sind es wieder wir Steuerzahler, die die Sollzinsen zahlen? Um die vielen Elternfragen nicht in tagelangen „Telefonorgien“ jedem Einzelnen beantworten zu müssen, schlagen wir der Stadt vor, die Antworten gebündelt in der lokalen Presse abzudrucken. So kann sich die Stadt mit denen ihr übertragenen Aufgaben befassen, nämlich der Verwaltung sowie Optimierung von Qualität und Quantität der Betreuungsplätze in Weinheim.

    Miriam Godau, 69469 Weinheim und sechs weitere Unterschriften

    Leserbrief erschienen in wnoz

    Themenelternabend am 30. März: Kinder stark machen fürs Leben – Das Konzept der Resilienz

    Wieso gelingt es manchen Kindern,  selbst schwere Krisen erfolgreich zu meistern, während andere Kinder an kleinen Stolpersteinen verzweifeln?
    In der Psychologie bezeichnet man diese Fähigkeit als Resilienz. Darunter versteht man die seelische Widerstandskraft, um Krisen und Niederlagen zu meistern und Schicksalsschläge zu bewältigen.
    In unserer veränderten Gesellschaft ist es für Kinder von großer Bedeutung, diese Fähigkeit zu besitzen. Aufgabe von Erzieherinnen ist es, diese Fähigkeit durch Ihre Arbeit zu fördern.
    Nachdem wir uns einige empirische Fakten sowie zwei zentrale Konzepte der Resilienz-forschung angeschaut haben, werden wir uns im Seminar mit folgenden Faktoren einer Resilienzförderung intensiv beschäftigen:
    •         Empathisch sein
    •         Richtig kommunizieren
    •         Die Kinder akzeptieren
    •         Eigene negative Lebensskripte ändern
    •         Kompetenzen der  Kinder fördern
    •         Kindern helfen, Verantwortung zu übernehmen und Probleme lösen zu lernen
    Zahlreiche Übungen und vielfältige methodische Anregungen werden helfen, die Themen auf unterschiedlichste Weise zu bearbeiten, wobei die Reflektion der eigenen Einstellungen einen großen Raum einnehmen wird. Ebenfalls werden wir auf die Partnerschaft zwischen Elternhaus und Kindertageseinrichtungen schauen, um zu überlegen, welche Auswirkungen die oben genannten Faktoren haben können.

    Martinsumzug mit Zuwachs

    Der St. Martinsumzug des Bürgerparks fand dieses Jahr gemeinsam mit der neuen Kinderkrippe statt. Krippen- und Kindergartenkinder marschierten gemeinsam mir ihren Laternen und wurden musikalisch von den Kindern Miriam und Daniel Ott begleitet. Außerdem wurde in der Theatergruppe der KiTa die Martinsszene einstudiert und vorgeführt. Kinder und Eltern waren zufrieden mit ihrem eigenen Bürgerpark-Martinsumzug am 12. November durch den Schloßpark und genossen im Anschluss noch Kinderpunsch, Glühwein und Martinsmännchen.