Archive for the 'ErzieherInnen' Category
Der St. Martinsumzug des Bürgerparks fand dieses Jahr gemeinsam mit der neuen Kinderkrippe statt. Krippen- und Kindergartenkinder marschierten gemeinsam mir ihren Laternen und wurden musikalisch von den Kindern Miriam und Daniel Ott begleitet. Außerdem wurde in der Theatergruppe der KiTa die Martinsszene einstudiert und vorgeführt. Kinder und Eltern waren zufrieden mit ihrem eigenen Bürgerpark-Martinsumzug am 12. November durch den Schloßpark und genossen im Anschluss noch Kinderpunsch, Glühwein und Martinsmännchen.
Viele Eltern in den Kindergärten fühlen sich unsicher bezüglich der Frage, ob ihr Kind ausreichend auf die Grundschule vorbereitet wird. Dazu tragen natürlich auch die medial geführte öffentliche Debatte, aber auch viele von der Landesregierung hervorgebrachte Konzepte bei. Bislang waren wir in dieser Sache sehr zurückhaltend und haben immer wieder auf die Tätigkeitsabgrenzungen Kindergarten/Schule hingewiesen. Besonders in den Vordergrund gestellt haben wir dabei das grundsätzliche Argument, dass der Kindergarten keine vorgezogene Schule ist. Die vom Kultusministerium Baden-Württemberg präferierte Idee des Bildungshauses, zeigt in die richtige Richtung. Dabei soll ein nahtloser Übergang von Kindergarten in die Grundschule geschaffen werden. Der Kindergarten bleibt auch in der Schulzeit noch Ansprechpartner.
Der Postillion e.V. hat daher für seine vier Kindergärten zum 01.10.2010 eine Grundschullehrerin mit erstem Staatsexamen eingestellt, die nebenbei noch ihre Dissertation schreibt. Die neue Kollegin hat den Auftrag, den Übergang Kindergarten/Schule gemeinsam mit den beteiligten Kindergärten Wiesloch, Weinheim und Wilhelmsfeld konzeptionell weiterzuentwickeln. Sie hat aber auch den Auftrag in Abstimmung mit dem jeweiligen Team, den Vorschülern gezielte Angebote zur Verfügung zu stellen. Und natürlich auch die Eltern bei auftauchenden Fragen gemeinsam mit dem Team speziell zu beraten. Nach der Einschulung soll sie – wie es auch das Konzept des Bildungshauses in Baden-Württemberg vorsieht – die Kinder in der Schule punktuell betreuen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass wir eine gute Rückmeldung bekommen, wie Kinder aus unseren Einrichtungen in der Schule angekommen sind.
Diese Maßnahme ersetzt nicht die eigentliche Vorschularbeit im Kindergarten. Der Postillion e.V. möchte nur noch zusätzlich einen schulpädagogischen Blick in die Arbeit einfließen lassen. Das gemeinsame Konzept soll mit den Einrichtungen erarbeitet werden. Im Kindergarten Eppelheim, der am Modellversuch „Schulreifes Kind“ teilnimmt wird auch weiterhin auf die aufgebaute Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule gesetzt, die Leitung des Kindergartens begleitet die Kinder im Rahmen der Schulsozialarbeit weiter.
In Wilhelmsfeld findet noch vierzehntägig am Nachmittag ein eigener Vorschultreff statt mit den Kindern, die in die Schule kommen werden. Hier besteht die Möglichkeit, dass daran auch Kinder aus anderen Kindergärten teilnehmen. Informationen über die Postillion-Kita unter Telefon: (06220) 521118.
Bildungsforscher und Didacta-Präsident Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis hat gegenüber dem Nachrichtenmagazin FOCUS Zweifel am Willen der Kommunen geäußert, bis 2013 ausreichend Betreuungsplätze für Kinder ab einem Jahr zu schaffen.
Dem FOCUS sagte Fthenakis, er sei “nicht sicher, ob die Kommunen angesichts der derzeitigen Finanzlage diesem Anspruch entsprechen wollen und können”. Allerdings sei nicht nur die Quantität der Angebote ein Problem, sondern auch die Qualität, so der Entwicklungspsychologe. “Wir haben nichts Substanzielles geleistet, was die Qualität in diesen Einrichtungen anbelangt. Und wir haben zu wenig gut ausgebildetes Personal. Bis 2013 fehlen uns insgesamt 25 000 Fachkräfte. Die können wir nicht über Nacht bereitstellen.” Dennoch ist Fthenakis überzeugt, dass die Bundesregierung am Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz festhalten muss. Andernfalls würde dies ” andere gesellschaftliche Probleme schaffen”. Es müsse “mehr Geld ins System fließen. Für unsere Kleinsten brauchen wir beste Bildungsqualität.”
Die Forderungen nach einem Krippengipfel sieht Fthenakis kritisch: “Solche Veranstaltungen bringen erfahrungsgemäß nicht viel. Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden.”
Quelle: FOCUS
Foto: © Eric Isselée / Fotolia.com
Viele Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Erzieherinnen wünschen sich eindeutige Antworten aus dem Bereich der Pädagogik bzw. der Psychologie, wenn es um den sachgerechten Umgang von Kindern mit Medien geht. Sie suchen nach klaren Antworten und Regeln. Diese gibt es aber im Bereich der Medienerziehung so wenig wie im gesamten Bereich der Erziehung. Doch diese Anfragen müssen ernst genommen werden. Deshalb will das Programm „Medienwerkstatt Kindergarten – Vom Konsumieren zum Gestalten“ praxisorientierte Lösungsansätze entwickeln und erproben, die im Sinne der Nachhaltigkeit und des Transfers später auch für alle Interessierten zur Verfügung stehen.
Das neue Programm “Medienwerkstatt Kindergarten” soll Kindern im Vorschulalter die modernen Medien als Instrumente näherbringen, mit denen sich etwas Eigenschöpferisches gestalten lässt. Bis zum 31. März können sich Gruppen von Realschülern und Gymnasiasten der Klassen 9 bis 11 sowie Teams von Kindergarten-Erzieherinnen um die Teilnahme am neuen Pilotprogramm “Medienwerkstatt Kindergarten” bewerben.
Die Modellprojekte medienpädagogischer Fortbildung haben eine Laufzeit von insgesamt 15 Monaten. Der Projektbeginn ist für Juli bzw. September 2010 vorgesehen. Das Programm wird vom Institut für Public Health Heidelberg / Mannheim wissenschaftlich begleitet.
Hier finden Sie die gesamte Ausschreibung
Liebe Elternbeirätinnen, Elternbeiräte und Einrichtungsleiterinnen,
bitte stellen Sie den GEB-KiTa beim nächsten Elternabend vor. Wir haben für Sie einen Kommunikationsvorschlag erarbeitet.
Die Aufgaben des Elternbeirats und die Rolle des Gesamtelternbeirates der KiTas, Horte und Krippen sowie mögliche Themen sind stichpunktartig im neuen Flyer (bitte klicken Sie auf das entsprechende Bild unten für eine größere Ansicht) zusammengefasst. Die Flyer senden wir direkt an Ihre Einrichtung. Bitte verteilen Sie die Flyer an alle interessierten Eltern.


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Unter fruehpaedagogik-studieren.de/ gibt es ab sofort alle frühpädagogischen Studiengänge in Deutschland auf einen Klick.
“‘Frühpädagogik studieren!”‘ trägt den Forderungen nach mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Vernetzung innerhalb der frühpädagogischen Hochschullandschaft Rechnung. Es soll außerdem den Bekanntheitsgrad von frühpädagogischen Studienabschlüssen und ihren Profilen steigern”, so Prof. Dr. Stefan Sell. Unter seiner Leitung hat das Team des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Fachhochschule Koblenz “Frühpädagogik studieren!” entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung.
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich in der achten Verhandlungsrunde auf eine bessere Bezahlung und einen Gesundheitsschutztarifvertrag für die kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste geeinigt. Von der am Montagmorgen in Frankfurt/Main nach einem fünftägigen Verhandlungsmarathon erzielten Einigung profitieren rund 220.000 Beschäftigte.
Digitale Medien bieten vielfältige Potenziale für individuelle Weiterbildungsprozesse. Mit einer Basisqualifizierung im Bereich Medienkompetenz soll das pädagogische Fachpersonal im frühkindlichen Bereich an die digitalen Medien und den “Lernort Netz” praxisnah herangeführt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Sozialfonds (ESF) fördern diese Weiterbildungsmaßnahme. Bundesweit können sich rund. 10.000 Erzieherinnen und Erzieher in der berufsbezogenen Nutzung und den Möglichkeiten netzbasierter Weiterbildung fortbilden lassen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Schulen ans Netz e.V..


