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Protokoll zum 9. Treffen des GEB KiTa am 16.11.11

Teilnehmer beim 9. Treffen des GEB KiTa am 16. November 2011

Birgit  Drath Hort REH
Markus Einert KiTa Kuhwaid
K. Erdel St. Marien
Miriam Godau KiTa Bürgerpark
Cathleen  Günther Kindergarten Sternschnuppe
Claudia Jöst Kath. KiGa Sta. Maria Sulzbach
Nicole Kopp Kath. KiGa Sta. Maria Sulzbach
Werner Naumann Krippe Kuhwaid
Alexandra Raquet Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Weinheim
Julia Roccuzzo KiGa Baumhaus
Diana Schmitt-Pozas Krippe Postillion
Isabell Schöler Krippe Bürgerpark
Susanne Stolzenberg Kinderland
Bettina Strasheim ev. Kindergarten Regenbogenland
Jette Veigel Hort an der Pestalozzischule
Kiki von Reden KiGa Sonne
Christine  Weber KiGa Baumhaus

 

Protokoll

Springerpool m Krankheits Peak

Katholische  KiTas beklagen, dass sogar für Springerkräfte die  Katholische Trauung vor dem Einsatz in der Einrichtung notwendig sei und so zusätzliche, unnötige Ausfälle entstünden.

In einer Städtischen Einrichtung wurden, da acht von 20 Erziehern erkrankt waren, die Kinder gebeten, zu Hause zu bleiben, falls möglich. Hier fragen sich die Eltern ob eine Gebührenrückerstattung möglich sei. Hier wurde entgegnet, dass es sich um eine Bitte handelte und somit keine Rückerstattung möglich sei.

In einer KiTa eines freien Trägers mit 20 Kindern ist um 7:30 nur eine Erzieherin anwesend. Hier ist zu klären (KVJS) ob mindestens zwei Erzieher da sein müssen.

Generell sollte geklärt werden, wie viele Erzieher gibt es in Weinheim? Wie viele Springer gibt es in Weinheim? Welche Quote wäre zu Peak Zeiten, welche sonst nötig? Jeden Winter kommen die Einrichtungen durch krankheitsbedingte Ausfälle personell an ihre Grenzen. Gibt es hier keine Saisonarbeiter?

Gebühren

Termin am 12. Januar 2012 mit dem Amt für Bildung und Sport um die neuen Gebühren für 2012/13 zu besprechen. Die Vorbereitungen und Einarbeitung von Markus Einert sollten zeitnah umgesetzt werden.

Wieso zählen bei der Stadt Weinheim geht es um die Gebühren bei der Haushaltsgröße nur Kinder unter 18 Jahren mit? Da Kindergeld bis 25 Jahre gezahlt wird, sollte dringend geprüft werden, wie der KVJS in seiner Leitlinie für die Gebühren die Kinderzahl definiert. Elternteile, die Kinder bis 25 Jahre haben, die im Haushalt leben, sollten ebenso auch von der Gebührenentlastung profitieren wie andere Elternteile mit jüngeren Kindern.

Mittagessen

Situation Städtische Einrichtungen:

Wieso sind die Essensbeiträge nicht wie die Gebühren auch nach Anzahl der Kinder gestaffelt.

Die Erhöhung der Essensgebühren von 48 auf nun 58 EUR wird als viel zu drastisch empfunden. Außerdem ist nicht nachzuvollziehen, wieso Eltern für das Essen auch dann bezahlen müssen, wenn sie sich in angekündigtem Urlaub befinden. Sogar während der Schließtage wird das Essen bezahlt, da es mit der Gebühr abgebucht wird!

Die katholische Einrichtung in Sulzbach zeigt, dass es auch flexibler geht!

Eltern können morgens bis 8 Uhr beim Caterer Kidsmeal das Essen abbestellen. Der Caterer rechnet direkt mit den Eltern ab. Dieses Modell soll dringend mit der Stadt besprochen werden!

Die Frage nach der Mischkalkulation mit den Caterern soll beim Januartermin mit der Stadt unbedingt besprochen werden.

Schließtage

In einer katholischen Einrichtung sollten die Schließtage außerhalb der Sommerferien liegen. Diese konnten teilweise verschoben werden. Diese Situation muss dringend beobachtet werden, damit der GEB aktiv werden und Eltern mit Schul- und KiTakindern davor schützen kann nicht „nur“ die 13 Wochen Schulferien finanziell und betreuerisch abfedern zu müssen sondern noch zusätzliche KiTaferienzeiten.

Grundschulbetreuung

Info über Stand der Dinge
Nächster Termin GEB

Mittwoch, 14. März

Gebühren der Städtischen Einrichtungen

Die neue Gebührenordnung der Städtischen Einrichtungen gibt es hier.

Gebühren

Protokoll zum 8. Treffen des GEB

Protokoll zum 8. Treffen des GEB, am 12. Juli, im Diebsloch in Weinheim

Teilnehmer
Miriam    Godau,    Krippe Postillion (Protokoll)
Anke Heinze, Kiga Löwenzahn Oberflockenbach
Werner    Naumann,    Krippe Kuhwaid
Bettina    Straßheim,    ev. Kindergarten Regenbogenland
Jette    Veigel,    KiTa Bürgerpark
Katinka Weidler, KiTa St Laurentius
Cathrin Zopf, ev. Kindergarten Regenbogenland

TOP 1

Bericht JHA

TOP2
Auflösen des JHA wegen Ausgliederung des JA

Der JHA soll künftig mit einem Kommittee ersetzt werden. In diesem Kommittee soll auch der GEB einen Sitz haben. Es ist sehr erfreulich, dass der GEB auch weiterhin einen Austauschplattform mit Gemeinderäten, Verwaltung und denen in der Jugendhilfe Aktiven pflegen kann. Allerdings ist mit einer Reduktion der möglicen EInflußnahem zu rechnen, da es keinerlei Rechtsform des Kommittees geben wird.

Es wurden die Möglichkeiten im JHA Rhein Neckar einen Sitz zu beantragen diskutiert und zunächst wegen der Terminhäufigkeit bis auf weiteres verschoben. Künftig soll über verstärke Lobbyarbeit mit den Fraktionen ein neuer Weg der beratenden Einflußnahme gefunden werden.

TOP3

Ab dem Kindergartenjahr 2011/12 gelten für die Einrichtungen der Stadt Weinheim neue Gebühren. An diese Gebührenordnung halten sich auch die konfessionellen Einrichtungen. Der GEB sollte zu diesem Thema gehört werden, hat auch einen eigenen Vorschlag eingereicht, der dann aber aus Zeitgründen nicht berücksichtigt wurde. Die neue Gebühren wurden anstatt wie geplant für zwei nur für ein Jahr festgelegt. Die Verwaltung möchte bevor die neuen Gebühren für das Jahr 2012/13 festgelegt werden sich mit dem GEB rechtzeitig beraten. Der GEB freut sich über diese Bereitschaft offen über ein neues Gebührenmodell diskutieren zu können.

neue Gebühren der Stadt Weinheim für Krippen, KiTas und Horte

Vorschlag für ein neues Gebührenmodell, entwickelt vom GEB

TOP4
Das Amt für Schulen Sport und Bildung möchte sich im neuen Kindergartenjahr verstärkt dem Thema Ernährung annehmen. Dies soll in Zusammenarbeit mit dem GEB erfolgen.

TOP5
Ende des Jahres stehen beim GEB Neuwahlen an. Beim nächsten Treffen im November sollen die Wahlen stattfinden.
Laut Satzung sind die Vorsitzenden neu zu wählen. Durch die natürliche Elternbeiratsfluktuation benötigt der GEB auch neue Beisitzer.

Mögliche Kandidatinnen:

Katinka Weidler eventuell für die kathalischen Kitas
Cathrin Zopf kandidiert eventuell für dei evangelischen KiTas

Wir suchen noch Bewerber für den Bereich Krippen, Horte und Städtische Einrichtungen. Bei Interesse bitte melden!

TOP6

Nächstes Treffen am 15. oder 16. November

Gesamtelternbeirat mischt mit Gebührenvorschlag Gemüter auf

Die Erhöhung der Gebühren für Krippen, Kindertagesstätten und Horte nach dem Vorschlag des Amtes für Bildung und Sport ist beschlossene Sache. Immerhin wurden die neuen Gebühren von Gemeinderat nicht wie ursprünglich geplant für zwei Jahre sondern nur für ein Jahr festgelegt.

„Wir werten es als Teilerfolg, dass Oberbürgermeister Bernhard bei der Gemeinderatssitzung am 25. Mai explizit darauf hingewiesen hat, dass er uns Elternsprecher nächstes Jahr frühzeitig in die Beratungen mit einbeziehen möchte“, erklärt Miriam Godau, Vorsitzende des Gesamtelternbeirates KiTa, Krippe und Hort.

Bereits in diesem Jahr war geplant die Elternvertreter einzubeziehen. Vier Wochen Zeit hatten die Elternvertreter um den Vorschlag für ein alternatives Gebührenmodell zu erarbeiten. Einen konkreten Vorschlag zur Vereinfachung der bisher 40 auf nur noch 16 Gebührenabstufungen reichte der Gesamtelternbeirat am 1. April ein: Zu spät für die Prüfung durch das Amt für Bildung und Sport.

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass unsere Vorschläge nicht für die diesjährige Gebührensatzung berücksichtigt wurden. Wir freuen uns aber auch darüber, dass wir die Diskussion steuern konnten. Alle Fraktionen und natürlich das Amt für Bildung und Sport haben sich mit unserem Vorschlag auseinander gesetzt“, erläutert Jette Veigel, Vorsitzendes des Gesamtelternbeirates, zufrieden.

Das Gebührenmodell des Gesamtelternbeirates sieht eine Entlastung der Ein-Kind-Familie vor, die im aktuellen Modell für einen einzigen Platz im Regelkindergarten mehr bezahlen muss als eine Mehrkindfamilie für insgesamt sechs Kinder.

Um Sprachförderung und kulturelle sowie soziale Integration voranzutreiben will der Vorschlag des Gesamtelternbeirates Kindern aus Familien mit vier und mehr Kindern den kostenlosen Besuch der Einrichtung erlauben, wenn sie regemäßig teilnehmen.

Der Gesamtlernbeirat schlägt vor, dass Alleinerziehende automatisch so eingruppiert werden als hätten sie ein Kind mehr. So würde sich der Monatsbeitrag für den Regelkindergarten bei Alleinerziehenden mit einem oder zwei Kindern um etwas mehr als 20 EUR reduzieren.

Ein großes Anliegen ist es dem Gesamtelternbeirat das System der Platzvergabe in Krippe und Hort zu vereinfachen. Er schlug deshalb das Platz-Sharing-Modell vor: Eltern bewerben sich gemeinsam um einen Platz für ihre Kinder, den sie sich tageweise teilen ohne dass die Einrichtung den Verwaltungsaufwand stemmen muss. Die Einrichtungen könnten so von einer vollen Auslastung profitieren und Eltern, die nur an drei Tagen die Woche arbeiten, würden bei der Platzvergabe gegenüber den täglich arbeitenden Eltern nicht weiter benachteiligt werden.

Startschuss für die neuen Gebühren ist das Ende der Sommerpause. Am 1. September. Nach der Sommerpause ist vor der Sommerpause und der Gesamtelternbeirat wünscht sich eine frühzeitige Einbeziehung in die Diskussion über die neuen Gebühren für das Kindergartenjahr ab September 2012.

 

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Zum Gebührenvorschlag vom GEB

Vorschlag für neue Gebührenstruktur

Schlank und effizient statt bürokratisch!
Von 40 Gebührenabstufungen auf 12 – und das ohne Einnahmeverluste für die Stadt und damit den Steuerzahler! Im Gegenteil ist damit sogar die geplante Gebührenerhöhung um 4% bereits mit abgedeckt.
Wir, der GEB KiTas, Krippen und Horte haben in Nachtschichten gerechnet und diskutiert, anhand von Zahlen, die wir aus dem Jugendhilfeplan und JHA-Unterlagen entnommen und vom Schulamt bekommen haben. Und haben ein Gebührenmodell erarbeitet, das nicht nur gerechter, sondern auch einfacher und vor allem zukunftsfähiger ist als das bisherige.

Bitte lesen Sie weiter unten unsere Erläuterungen zu diesem Kalkulationen.

 

Bitte klicken Sie auf die Bilder um die ausführliche Kalkulation im zugrundeliegenden Excelsheet zu sehen. Sie können unsere Kalkulationen dort genau nachvollziehen, bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Folgende 5 Überlegungen liegen dem Modell zugrunde:

1.Vereinfachung

a) in Krippe, KiTa und Hort:

  • keine extra Beiträge für U3-Betreuung, für U3-Kinder sollten Krippenbeiträge erhoben werden.
  • Der Städtetag erlaubt die Erhebung der doppelten Kindergartengebühr für U3 im Kindergarten, da das Kind faktisch zwei Plätze belegt.
  • VÖ-Angebot ohne Mittagessen abschaffen, nur noch Zeitstaffelungen bis 12 Uhr (Hort: 13.30h), bis 14 Uhr und bis 17 Uhr anbieten (Abschläge nur, falls angebotene Öffnungszeit in der jeweiligen Einrichtung kürzer als 17 Uhr ist).
  • Platz-Sharing 50/50 mit 2 Partnern. Ersetzt 3-Tagesangebote, um eine ökonomische Aufteilung und Auslastung zu gewährleisten.

  • b) in der Grundschulbetreuung:

  • Es gibt nur noch 4 Angebote mit Mittagessen und VÖ ohne Mittagessen, Gebühren für Ganztagsschule und Grundschulbetreuung sind in einem Modell mischkalkuliert. Begründung: Gleichbehandlung aller Grundschulbetreuungsarten, da die Eltern das Modell und die Gebühr wegen Schulsprengel nicht auswählen können!
  • 2. Entlastung der Alleinerziehenden

  • Alleinerziehende sollten so eingruppiert werden, als ob sie ein Kind mehr hätten. Die Aufforderung, sich via Jugendamt “Gebührenerlass” zu holen,
    finden wir entwürdigend und viel zu aufwändig, vor allem für die Alleinerziehenden – lieber Präsenz beim Kind als Bürokratie für Einkommensnachweise o.ä.!
  • 3. Kinderreiche Familien

  • Familien mit 4 Kindern sollten den KiTa-Besuch kostenlos bekommen, vorausgesetzt die Teilnahme ist regelmäßig (= mindestens 3x die Woche bzw. 12x im Monat).Dies ist ein Steuerungselement, wie es Wissenschaftler fordern, um Kinder aus einkommensschwachen und bildungsfernen sowie Migrationsfamilien verstärkt in die
    Einrichtungen zu bekommen.(Quelle: BMFSFJ-Internetseite: Forum frühkindliche Bildung – Aus der Wissenschaft) >Da weniger als 10% der Kinder aus 4- oder Mehrkindfamilien stammen, bedeutet es für im Durchschnitt max. 2 Kinder pro Gruppe durch die Gruppenleitungkontollieren zu lassen (Strichliste), ob der Besuch der Kinder regelmäßig erfolgt.
  • 4. Entlastung der Ein-Kind-Familien

  • Die Relationen der Gebührenabstufungen zwischen 1-Kind, 2-Kind, 3-Kind und 4-Kind-Familien wurden geändert auf 100-80-60-25%, indem die Beiträge für ein-Kind-Familien heruntergenommen und für die Mehr-Kind-Familien leicht hochgenommen wurden. Wir fanden, dass bei der letzten Gebührenerhöhung die 1-Kind-Familien unangemessen stark belastet wurden. Außerdem sollte immer noch gegeben sein, dass mehr Kinder auch mehr kosten (im alten Modell zahlte eine Familie mit einem Kind mehr als Familien mit vier Kindern für alle vier Kinder).
  • 5. Relation der verschiedenen Betreuungsarten zueinander

  • Quantität und Qualität der Betreuung bildet sich gebührenseitig in der Relation der verschiedenen Betreuungsarten zueinander ab.
  • Anmerkung zum Hort: während der Schulzeit am Vormittag wird außer einer Präsenzkraft kein Personal benötigt (verlässliche Grundschule)
  • Insbesondere die Vereinfachung halten wir für dringend geboten:

  • neben dem Schulamt haben auch noch die Stadtkasse, die Eltern (bei Anmeldung, Bezahlung, Monitoring und Aufstellung für Steuerausgleich) die Betreuungseinrichtungen und das Finanzamt 12 oder 40 Modelle abzuwickeln. Das bedeutet mannigfache Fehlerquellen und unendlichen Verwaltungsaufwand. Für die Einrichtungen bedeutet es eine aufwändige Personalplanung – es dürfte denkbar schwierig sein, Personal für 1 Stunde morgens und ein oder zwei Stunden Nachmittags aufzutreiben. Ansonsten muss das Personal durchbezahlt werden und das ist Verschwendung von Steuermitteln. Abgesehen davon, dass fast immer die Mütter die Hetze haben, das Kind dann mitten am Tag pünktlich abzuholen – hier könnten insbesondere berufstätige Mütter deutlich entlastet werden.
  • durch die administrative Entlastung erhoffen wir uns Zeitkapazitäten bei der Verwaltung, um das Betreuungsangebot qualitativ und quantitativ auszubauen und Fundraising betreiben zu können.
  • Außerdem dient unser Modell der sozialen Gerechtigkeit und ist zukunftsfähig, weil es Trends (von zwischen Kommune und Land gestückelten Betreuungsmodellen für Grundschüler hin zu Ganztagsschule und hin zu mehr und längerer Berufstätigkeit der Mütter) aufnimmt bzw. vorwegnimmt.

    Falls wir Sie überzeugen konnten, dass unser Modell wichtige Aspekte enthält, die in der Vorlage der Verwaltung nicht ausreichend abgebildet sind, dann schaffen Sie Zeit für Diskussion und Optimierung der Vorlage, indem Sie die Vorlage ans Amt zurückdelegieren. Wir möchten gerne die gute Zusammenarbeit mit Frau Harmand und ihren Mitarbeiterinnen fortsetzen und gemeinsam eine Vorlage ausarbeiten, doch leider war unser Vorschlag nicht rechtzeitig genug fertig, um diesen Prozess vorab miteinander zu durchlaufen. Doch die Zeit reicht noch für eine Gebührenänderung zum kommenden Kindergarten-/ Schuljahr.

    Wohin mit den lieben kleinen Großen?

    Hier geht es zur aktuellen Umfrage, bitte mitmachen!


    Viel zu wenig Aufmerksamkeit wird dem Thema Betreuung von Grundschulkindern gewidmet. Sind die Kleinen erst aus dem Kindergartenalter raus, besuchen sie vielleicht eine Ganztagesschule, die Kernzeit mit oder ohne Essen, einen Schülerhort oder Hort an der Schule mit jeweils ganz unterschiedlich gestalteten Gebührenordnungen, Platzvergabesystemen, Betreuuerschlüssel und Betreuungszeiten, sowie verschieden qualifiziertem Betreuungspersonal. Wer diesen föderalen Flickenteppich verstehen möchte, braucht viel Zeit. Zeit, die viele berufstätige Eltern nicht aufbringen können.
    Deshalb möchte der GEB Postillion zum Tag der Familie am 15. Mai eine breit gefächerte Befragung zu diesem Thema durchführen. Ziel ist es, einen Leitfaden für Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder zu entwerfen, der vielen Eltern eine Entscheidungshilfe sein soll.
    Den Leitfaden für die Auswahl von Betreuungseinrichtungen von Grundschulkindern will der Gesamelternbeirat des Postillion e.V. in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Betreuungseinrichtungen erstellen und anschließen veröffentlichen.

    Agenda für das 7. Treffen des GEB

    TOP1
    Vorstellungsrunde mit Antwort auf “Welche Auswirkungen hat die Überbelegung in deiner Einrichtung auf Abläufe, Qualität, Stimmung, etc.?”
    TOP2
    Brainstorming für einen Vorschlag für eine neue Gebührenordnung (Excel-Experten willkommen!)
    TOP3
    Berichte der Vorsitzenden aus der Leiterinnenrunde und aus dem Jugendhilfeausschuss, sowie vom Leserbrief und der Reaktion, außerdem Info zur Umfrage Situattion der Betreuung von Grundschulkindern.
    TOP4
    Termine: Flohmärkte, Themenelternabend Stärke
    Leserbrief und Reaktion
    TOP5
    Sonstiges, Themen bitte per Mail einreichen, damit wir die Zeit planen können und evtl. wichtige Themen vorziehen können. Danke!

    Weitere Vorschläge gern als Kommentar hier hinterlassen! Danke!

    Neu: Hector Kinderakademie für besonders begabte Grundschüler

    “Wir bemühen uns, in der Schullandschaft etwas zu bewegen”, erläuterte Dr. h. c. Hans-Werner Hector, warum er und seine Frau Josephine mit ihrer Stiftung Kinderakademien in ganz Baden-Württemberg finanzieren. Vor zehn Jahren habe die Stiftung mit der Unterstützung für Hochbegabte an Gymnasien begonnen. Nun wolle man in Grundschulen – und mittelfristig auch in Kindergärten – ansetzen, um Talente noch früher fördern zu können.

    In enger Zusammenarbeit mit den Schulträgern und dem Kultusministerium wird die Arbeit der Akademien wissenschaftlich begleitet, auch mit dem Ziel, die dabei gewonnenen Erkenntnisse in den Regelunterricht aufzunehmen.

    Heike Kühnle, die Landeskoordinatorin der Hector Stiftung II im Kultusministerium, und Kultusstaatssekretär Georg Wacker machten gestern deutlich, dass dies ein weiterer Baustein sei, um möglichst jedem Kind die seiner Begabung entsprechende Ausbildung zukommen zu lassen. Wacker dankte den Eheleuten Hector für den Impuls und die Initiative, landesweit diese Akademien einzurichten, und für die finanzielle Unterstützung.

    Neben der gezielten Förderung schwächerer Schüler, die bereits in vielfältiger Weise angeboten werde, sei die Hector Kinderakademie eine ideale Ergänzung der Weinheimer Bildungskette, sagte Carmen Harmand, die Leiterin des städtischen Amtes für Bildung, Sport und Bäder. Die Geschäftsführung der Weinheimer Hector Kinderakademie hat Christina Eitenmüller übernommen, die zugleich Schulleiterin der Friedrich-Grundschule ist. “Wir verdanken in Weinheim den Eheleuten Hector sehr viel”, sagte sie bei der Begrüßung, nachdem der Chor der vierten Klassen mit dem Lied “Schule ist mehr” für den passenden Einstieg gesorgt hatte. “Immer mehr wissen als vorher”, wie es in dem Lied heißt, ist einfach eine spannende Sache, die Spaß macht.

    Das gilt natürlich in besonderer Weise auch für die Hector Kinderakademien. 26 bis 30 Kurse aus den Bereichen Technik, Musik, Naturwissenschaften, Sprachen und Informatik werden in der ersten Phase angeboten; jedes Kind kann an einem Kurs pro Woche teilnehmen. Die Stunden finden in der Regel nachmittags statt und werden von Lehrern, aber auch von externen Dozenten, Eltern und Studenten durchgeführt.

    Quelle: Artikel vom: 22.01.2011 aus der WNOZ

    Protokoll vom 6. Treffen des GEB-KiTa

    Bei unserem 6. Treffen am 15. Oktober 2010 im Diebsloch waren acht Elternbeirätinnen und Elternbeiräte sowie eine Einrichtungsleiterin anwesend:

    Joachim Geiger – Städt. Hort Pestalozzischule
    Miriam Godau – Städt. KiTa Bürgerpark & Krippe Postillion Mannheimer Str (Protokoll)
    Ute Hamann – Leiterin der Kath. Kindertagesstätte St. Laurentius
    Susanne Hufschmidt – Kindergarten Waid
    Marcel Oertel – Städt. Kinderkrippe Bürgerpark
    Christine Rau – Waldorfkindergarten
    Katrin Rauschenbusch – Ev. Kindergarten Regenbogenland
    ALexandra Rühle – Kindergarten Waus
    Jette Veigel – Städt. Hort Pestalozzischule & KiTa Bürgerpark

    Anwesend bei unserem Gesamtelternbeiratstreffen war erstmals eine Leiterin. Frau Hamann von der Katholischen Kindertagesstätte St.Laurentius (neu dort seit Juni 2010) hat die Einladung zu unserem Treffen angenommen. Darüber haben wir vom GEB uns besonders gefreut und ihr  allgemeine Fragen gestellt, sie mit konkreten Fallbeispielen konfrontiert und gemeinsam nach passenden Lösungen gesucht. Unter anderem wurde die Wahl des richtigen Zeitpunktes für die Kommunikation mit den Eltern, Elternarbeit, Sexualität und die Idee Wahlparty für Elternbeiräte thematisiert. Dabei haben wir erfahren, dass jede Leitung eine Fachberatung für schwerwiegende Probleme hat. Finden EB und Leitung keine Lösung, sollte diese konsultiert werden!

    Elternabende

    Liebe alte Elternbeiräte, bitte informiert die neuen Elternbeiräte darüber, dass es einen GEB gibt und informiert den GEB über neue Kollegen, danke!  Der GEB ist Teil der Elternbeiratsarbeit, da er das Sprachrohr in die Verwaltung ist. Wir haben einen beratenden Sitz im Jugendhilfeausschuss und nutzen diesen für unsere Kommunikation. Von jeder Einrichtung sollte ein EB zu unseren Treffen erscheinen.

    Gebühren:

    Susanne Hufschmidt, Elternbeirätin im Städtischen Kindergarten Waid, unterstützt Jette Veigel und Miriam Godau dabei einen neuen Kalkulationsvorschlag für die Gebühren für JHA im Frühjahr zu erstellen. Ziel ist es die Ein-Kind-Familien weniger zu belasten als es seit der neuen Gebührenregelung vom KiTa-Jahr 2009/2010 erfolgt. Die Kalkulation sollte im Dezember erstellt werden. Aktualisierung: Allerdings kam es nicht so weit, da Susanne Hufschmidt leider keine Elternbeirätin mehr ist.

    Platzvergabe:

    Monatlich gleicht die Stadt Weinheim mit allen Städtischen und auch evangelischen Einrichtungen den Status Quo der Platzvergabe ab. Alle 6 Monate erfolgt bisher ein Listenabgleich der Katholischen Einrichtungen mit der Stadtverwaltung. Frau Hamann ist daran interessiert in das monatliche Verfahren des Listenabgleichs mit einzusteigen.
    Die Elternbeirät sind dazu aufgerufen ihre Leitungen zu unterstützen falls dies nötig sein sollte, damit ein möglichst reibungsloser Ablauf des Listenmanagement gewährleistet werden kann, der das große Verwaltungsaufkommen von Mai bis September bei der Platzvergabe für das neue Kindergartenjahr stark reduzieren soll. Ziel ist es, dass mehr Zeit für die Arbeit am Kind bleibt.

    Frau Hamann hat keine Bedenken ihre Kriterien, die bei Auswahlentscheidungen bei de Platzvergabe zu Grunde gelegt werden, offenzulegen. Wie auch der GEB sieht sie keinen Widerspruch in der Offenlegung von Kriterien bei gleichzeitiger individueller Abwägung der letzten Entscheidung bei der Platzvergabe.

    Jugendhilfeausschuss

    Beim Jugendhilfeausschuss wurde das Thema “vorübergehende Überbelegung in den KiTas” als Reaktion auf die diesjährige Platzknappheit erörtert. Diese Überbelegung soll kein Dauerzustand sein. Allerdings stellt sich die Frage, wie damit künftig umgegangen werden wird und wie die Überbelegung in einem Kindergartenjahr abgebaut werden soll. An erster Stelle sollte die Qualität in der Betreuung in den Einrichtungen stehen und die Frage wie die Stundenaufstockung des Personals in Zeiten der Krankheits-Peaks durch einen unverändert knappen Pool an Springerkräften auszugleichen sein soll. Elternbeiräte mögen hier ein waches Auge haben und ihren Leitungen Unterstützung in Form von Kommunikation mit der Verwaltung über den GEB anbieten. Beim nächsten Treffen soll ein Zwischenfazit aufgenommen werden.

    Leiterinnenrunde

    Jette Veigel und Miriam Godau dürfen am 21. Oktober 2010 erstmals bei der monatlich stattfindenden Städtischen Leiterinnenrunde anwesend sein und das Thema Kommunikation in 20 Minuten vorstellen. Ziel soll es sein, das Interesse der Leiterinnen an einer engeren Zusammenarbeit mit dem GEB zu wecken und beim Thema Kommunikation (auch in Bezug auf Weiterbildungen) an einem Strang zu ziehen. Aktualisierung: Künftig wird es einmal im Jahr ein Treffen der Leiterinnenrunde mit dem GEB geben.

    Der neue OB nennt Bildung & Betreuung an erster Stelle bei den Herausforderungen für die nächste Amtsperiode

    Wir gratulieren herzlich zur Wiederwahl und freuen uns über diese klare Formulierung der Ziele!

    Ganz am Ende zu sehen