Archive for the 'Konzept' Category

Gesamtelternbeirat mischt mit Gebührenvorschlag Gemüter auf

Die Erhöhung der Gebühren für Krippen, Kindertagesstätten und Horte nach dem Vorschlag des Amtes für Bildung und Sport ist beschlossene Sache. Immerhin wurden die neuen Gebühren von Gemeinderat nicht wie ursprünglich geplant für zwei Jahre sondern nur für ein Jahr festgelegt.

„Wir werten es als Teilerfolg, dass Oberbürgermeister Bernhard bei der Gemeinderatssitzung am 25. Mai explizit darauf hingewiesen hat, dass er uns Elternsprecher nächstes Jahr frühzeitig in die Beratungen mit einbeziehen möchte“, erklärt Miriam Godau, Vorsitzende des Gesamtelternbeirates KiTa, Krippe und Hort.

Bereits in diesem Jahr war geplant die Elternvertreter einzubeziehen. Vier Wochen Zeit hatten die Elternvertreter um den Vorschlag für ein alternatives Gebührenmodell zu erarbeiten. Einen konkreten Vorschlag zur Vereinfachung der bisher 40 auf nur noch 16 Gebührenabstufungen reichte der Gesamtelternbeirat am 1. April ein: Zu spät für die Prüfung durch das Amt für Bildung und Sport.

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass unsere Vorschläge nicht für die diesjährige Gebührensatzung berücksichtigt wurden. Wir freuen uns aber auch darüber, dass wir die Diskussion steuern konnten. Alle Fraktionen und natürlich das Amt für Bildung und Sport haben sich mit unserem Vorschlag auseinander gesetzt“, erläutert Jette Veigel, Vorsitzendes des Gesamtelternbeirates, zufrieden.

Das Gebührenmodell des Gesamtelternbeirates sieht eine Entlastung der Ein-Kind-Familie vor, die im aktuellen Modell für einen einzigen Platz im Regelkindergarten mehr bezahlen muss als eine Mehrkindfamilie für insgesamt sechs Kinder.

Um Sprachförderung und kulturelle sowie soziale Integration voranzutreiben will der Vorschlag des Gesamtelternbeirates Kindern aus Familien mit vier und mehr Kindern den kostenlosen Besuch der Einrichtung erlauben, wenn sie regemäßig teilnehmen.

Der Gesamtlernbeirat schlägt vor, dass Alleinerziehende automatisch so eingruppiert werden als hätten sie ein Kind mehr. So würde sich der Monatsbeitrag für den Regelkindergarten bei Alleinerziehenden mit einem oder zwei Kindern um etwas mehr als 20 EUR reduzieren.

Ein großes Anliegen ist es dem Gesamtelternbeirat das System der Platzvergabe in Krippe und Hort zu vereinfachen. Er schlug deshalb das Platz-Sharing-Modell vor: Eltern bewerben sich gemeinsam um einen Platz für ihre Kinder, den sie sich tageweise teilen ohne dass die Einrichtung den Verwaltungsaufwand stemmen muss. Die Einrichtungen könnten so von einer vollen Auslastung profitieren und Eltern, die nur an drei Tagen die Woche arbeiten, würden bei der Platzvergabe gegenüber den täglich arbeitenden Eltern nicht weiter benachteiligt werden.

Startschuss für die neuen Gebühren ist das Ende der Sommerpause. Am 1. September. Nach der Sommerpause ist vor der Sommerpause und der Gesamtelternbeirat wünscht sich eine frühzeitige Einbeziehung in die Diskussion über die neuen Gebühren für das Kindergartenjahr ab September 2012.

 

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Zum Gebührenvorschlag vom GEB

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Viel zu wenig Aufmerksamkeit wird dem Thema Betreuung von Grundschulkindern gewidmet. Sind die Kleinen erst aus dem Kindergartenalter raus, besuchen sie vielleicht eine Ganztagesschule, die Kernzeit mit oder ohne Essen, einen Schülerhort oder Hort an der Schule mit jeweils ganz unterschiedlich gestalteten Gebührenordnungen, Platzvergabesystemen, Betreuuerschlüssel und Betreuungszeiten, sowie verschieden qualifiziertem Betreuungspersonal. Wer diesen föderalen Flickenteppich verstehen möchte, braucht viel Zeit. Zeit, die viele berufstätige Eltern nicht aufbringen können.
Deshalb möchte der GEB Postillion zum Tag der Familie am 15. Mai eine breit gefächerte Befragung zu diesem Thema durchführen. Ziel ist es, einen Leitfaden für Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder zu entwerfen, der vielen Eltern eine Entscheidungshilfe sein soll.
Den Leitfaden für die Auswahl von Betreuungseinrichtungen von Grundschulkindern will der Gesamelternbeirat des Postillion e.V. in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Betreuungseinrichtungen erstellen und anschließen veröffentlichen.

Neu: Hector Kinderakademie für besonders begabte Grundschüler

“Wir bemühen uns, in der Schullandschaft etwas zu bewegen”, erläuterte Dr. h. c. Hans-Werner Hector, warum er und seine Frau Josephine mit ihrer Stiftung Kinderakademien in ganz Baden-Württemberg finanzieren. Vor zehn Jahren habe die Stiftung mit der Unterstützung für Hochbegabte an Gymnasien begonnen. Nun wolle man in Grundschulen – und mittelfristig auch in Kindergärten – ansetzen, um Talente noch früher fördern zu können.

In enger Zusammenarbeit mit den Schulträgern und dem Kultusministerium wird die Arbeit der Akademien wissenschaftlich begleitet, auch mit dem Ziel, die dabei gewonnenen Erkenntnisse in den Regelunterricht aufzunehmen.

Heike Kühnle, die Landeskoordinatorin der Hector Stiftung II im Kultusministerium, und Kultusstaatssekretär Georg Wacker machten gestern deutlich, dass dies ein weiterer Baustein sei, um möglichst jedem Kind die seiner Begabung entsprechende Ausbildung zukommen zu lassen. Wacker dankte den Eheleuten Hector für den Impuls und die Initiative, landesweit diese Akademien einzurichten, und für die finanzielle Unterstützung.

Neben der gezielten Förderung schwächerer Schüler, die bereits in vielfältiger Weise angeboten werde, sei die Hector Kinderakademie eine ideale Ergänzung der Weinheimer Bildungskette, sagte Carmen Harmand, die Leiterin des städtischen Amtes für Bildung, Sport und Bäder. Die Geschäftsführung der Weinheimer Hector Kinderakademie hat Christina Eitenmüller übernommen, die zugleich Schulleiterin der Friedrich-Grundschule ist. “Wir verdanken in Weinheim den Eheleuten Hector sehr viel”, sagte sie bei der Begrüßung, nachdem der Chor der vierten Klassen mit dem Lied “Schule ist mehr” für den passenden Einstieg gesorgt hatte. “Immer mehr wissen als vorher”, wie es in dem Lied heißt, ist einfach eine spannende Sache, die Spaß macht.

Das gilt natürlich in besonderer Weise auch für die Hector Kinderakademien. 26 bis 30 Kurse aus den Bereichen Technik, Musik, Naturwissenschaften, Sprachen und Informatik werden in der ersten Phase angeboten; jedes Kind kann an einem Kurs pro Woche teilnehmen. Die Stunden finden in der Regel nachmittags statt und werden von Lehrern, aber auch von externen Dozenten, Eltern und Studenten durchgeführt.

Quelle: Artikel vom: 22.01.2011 aus der WNOZ

Themenelternabend am 30. März: Kinder stark machen fürs Leben – Das Konzept der Resilienz

Wieso gelingt es manchen Kindern,  selbst schwere Krisen erfolgreich zu meistern, während andere Kinder an kleinen Stolpersteinen verzweifeln?
In der Psychologie bezeichnet man diese Fähigkeit als Resilienz. Darunter versteht man die seelische Widerstandskraft, um Krisen und Niederlagen zu meistern und Schicksalsschläge zu bewältigen.
In unserer veränderten Gesellschaft ist es für Kinder von großer Bedeutung, diese Fähigkeit zu besitzen. Aufgabe von Erzieherinnen ist es, diese Fähigkeit durch Ihre Arbeit zu fördern.
Nachdem wir uns einige empirische Fakten sowie zwei zentrale Konzepte der Resilienz-forschung angeschaut haben, werden wir uns im Seminar mit folgenden Faktoren einer Resilienzförderung intensiv beschäftigen:
•         Empathisch sein
•         Richtig kommunizieren
•         Die Kinder akzeptieren
•         Eigene negative Lebensskripte ändern
•         Kompetenzen der  Kinder fördern
•         Kindern helfen, Verantwortung zu übernehmen und Probleme lösen zu lernen
Zahlreiche Übungen und vielfältige methodische Anregungen werden helfen, die Themen auf unterschiedlichste Weise zu bearbeiten, wobei die Reflektion der eigenen Einstellungen einen großen Raum einnehmen wird. Ebenfalls werden wir auf die Partnerschaft zwischen Elternhaus und Kindertageseinrichtungen schauen, um zu überlegen, welche Auswirkungen die oben genannten Faktoren haben können.

Zukunftsweisende Kooperation Postillion e.V. und Kinderhaus Weinheim e.V.

Weinheim. Der Postillion e.V. und der Kinderhaus Weinheim e.V. beabsichtigen eine strategische Allianz, um den Eltern in der Großen Kreisstadt Weinheim ein integriertes Angebot für Kinder im Alter zwischen 8 Wochen und 6 Jahren zu ermöglichen. Das Kinderhaus bietet seit 1970 in einem kleinen, auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen fokussierten Kindergarten eine Ganztagesbetreuung für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren in der Weinheimer Weststadt. Seit 2006 betreibt der Verein Postillion erfolgreich eine Kinderkrippe in der Mierendorffstraße, zwei weitere Gruppe sollen in neuen Räumen bald eröffnet werden.

Das seit 1970 bestehende Kinderhaus plant den Betrieb des Kindergartens in die Verantwortung des Postillion e.V. zu übergeben. Viele Elemente, die den Charme dieser kleinen Einrichtung für Kinder von drei bis sechs Jahren ausmachen wie die familiäre Atmosphäre, gemeinsames Frühstück und Mittagessen, Arbeit an Projekten usw. sollen bewahrt bleiben. Die intensive Elternmitwirkung soll erhalten bleiben, so dass der familiäre Charakter dieser Einrichtung gewährleistet ist. Insgesamt kann so ein optimaler Übergang von der Kinderkrippe zum Kindergarten realisiert werden. Perspektivisch soll der Kindergarten zusammen mit der Kinderkrippe in neue Räume einziehen.

Derzeit finden intensive Gespräche über die Details des Übergangs statt, ein möglicher Übergabetermin könnte der 1. Juli 2010 sein. Bei der Stadt Weinheim wurde bereits ein gemeinsamer Antrag zur Aufnahme in die Bedarfsplanung und auf Förderung abgegeben.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.postillion.org und http://www.kinderhaus-weinheim.de

Medienwerkstatt Kindergarten – vom Konsumieren zum Gestalten

Viele Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Erzieherinnen wünschen sich eindeutige Antworten aus dem Bereich der Pädagogik bzw. der Psychologie, wenn es um den sachgerechten Umgang von Kindern mit Medien geht. Sie suchen nach klaren Antworten und Regeln. Diese gibt es aber im Bereich der Medienerziehung so wenig wie im gesamten Bereich der Erziehung. Doch diese Anfragen müssen ernst genommen werden. Deshalb will das Programm „Medienwerkstatt Kindergarten – Vom Konsumieren zum Gestalten“ praxisorientierte Lösungsansätze entwickeln und erproben, die im Sinne der Nachhaltigkeit und des Transfers später auch für alle Interessierten zur Verfügung stehen.

Das neue Programm “Medienwerkstatt Kindergarten” soll Kindern im Vorschulalter die modernen Medien als Instrumente näherbringen, mit denen sich etwas Eigenschöpferisches gestalten lässt. Bis zum 31. März können sich Gruppen von Realschülern und Gymnasiasten der Klassen 9 bis 11 sowie Teams von Kindergarten-Erzieherinnen um die Teilnahme am neuen Pilotprogramm “Medienwerkstatt Kindergarten” bewerben.

Die Modellprojekte medienpädagogischer Fortbildung haben eine Laufzeit von insgesamt 15 Monaten. Der Projektbeginn ist für Juli bzw. September 2010 vorgesehen. Das Programm wird vom Institut für Public Health Heidelberg / Mannheim wissenschaftlich begleitet.
Hier finden Sie die gesamte Ausschreibung

Hier finden Sie das Antragsformular für Schulen

Hier finden Sie das Antragsformular für KiTas

Aufgaben des Elternbeirats und Rolle des GEB

Liebe Elternbeirätinnen, Elternbeiräte und Einrichtungsleiterinnen,

bitte stellen Sie den GEB-KiTa beim nächsten Elternabend vor. Wir haben für Sie einen Kommunikationsvorschlag erarbeitet.

Die Aufgaben des Elternbeirats und die Rolle des Gesamtelternbeirates der KiTas, Horte und Krippen sowie mögliche Themen sind stichpunktartig im neuen Flyer (bitte klicken Sie auf das entsprechende Bild unten für eine größere Ansicht) zusammengefasst.  Die Flyer senden wir direkt an Ihre Einrichtung. Bitte verteilen Sie die Flyer an alle interessierten Eltern.
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Internetportal mit frühpädagogischen Studiengängen

Unter fruehpaedagogik-studieren.de/ gibt es ab sofort alle frühpädagogischen Studiengänge in Deutschland auf einen Klick.
“‘Frühpädagogik studieren!”‘ trägt den Forderungen nach mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Vernetzung innerhalb der frühpädagogischen Hochschullandschaft Rechnung. Es soll außerdem den Bekanntheitsgrad von frühpädagogischen Studienabschlüssen und ihren Profilen steigern”, so Prof. Dr. Stefan Sell. Unter seiner Leitung hat das Team des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Fachhochschule Koblenz “Frühpädagogik studieren!” entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung.

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