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Medienwerkstatt Kindergarten – vom Konsumieren zum Gestalten

Viele Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Erzieherinnen wünschen sich eindeutige Antworten aus dem Bereich der Pädagogik bzw. der Psychologie, wenn es um den sachgerechten Umgang von Kindern mit Medien geht. Sie suchen nach klaren Antworten und Regeln. Diese gibt es aber im Bereich der Medienerziehung so wenig wie im gesamten Bereich der Erziehung. Doch diese Anfragen müssen ernst genommen werden. Deshalb will das Programm „Medienwerkstatt Kindergarten – Vom Konsumieren zum Gestalten“ praxisorientierte Lösungsansätze entwickeln und erproben, die im Sinne der Nachhaltigkeit und des Transfers später auch für alle Interessierten zur Verfügung stehen.

Das neue Programm “Medienwerkstatt Kindergarten” soll Kindern im Vorschulalter die modernen Medien als Instrumente näherbringen, mit denen sich etwas Eigenschöpferisches gestalten lässt. Bis zum 31. März können sich Gruppen von Realschülern und Gymnasiasten der Klassen 9 bis 11 sowie Teams von Kindergarten-Erzieherinnen um die Teilnahme am neuen Pilotprogramm “Medienwerkstatt Kindergarten” bewerben.

Die Modellprojekte medienpädagogischer Fortbildung haben eine Laufzeit von insgesamt 15 Monaten. Der Projektbeginn ist für Juli bzw. September 2010 vorgesehen. Das Programm wird vom Institut für Public Health Heidelberg / Mannheim wissenschaftlich begleitet.
Hier finden Sie die gesamte Ausschreibung

Hier finden Sie das Antragsformular für Schulen

Hier finden Sie das Antragsformular für KiTas

Gemeinderat regelt Gebühren und Förderrichtlinien für Krippen

Im nächsten Jahr wird es nach den Planungen der Stadtverwaltung in Weinheim 309 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geben. Das entspricht dann einem Versorgungsgrad von rund 28 Prozent. Wie Bürgermeister Heiner Bernhard in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor Weihnachten berichtete, bewegt sich die Stadt damit zielstrebig auf die vom Land bis zum Jahr 2013 empfohlene Betreuungsquote von 34 Prozent zu. Der Gemeinderat regelte jetzt die Gebühren sowie die Förderrichtlinien für private und konfessionelle Träger von Betreuungseinrichtungen. Im Moment können in Weinheim 219 Kinder unter drei Jahren betreut werden, die meisten davon, nämlich 120, in altersgemischten Kindergartengruppen. 80 Plätze stehen nach Angaben der Stadt bei Tagesmüttern zur Verfügung, weitere 19 bei Krippen. Angestrebt werden künftig rund 375 Betreuungsplätze für Kleinkinder. 90 neue Krippenplätze sollen nun aber im Jahr 2010 entstehen und damit eine Bedarfslücke füllen. Unter anderem sollen in kommunalen Einrichtungen 40 neue Krippenplätze entstehen: In der KiTa Kuhweid, der KiTa Bürgerpark und dem Neubau des „Mäusenestes“ in Hohensachsen.
Freie Träger haben weitere 40 Plätze in Planung, zehn Plätze sollen im evangelischen Kindergarten „Sonne“ in der Innenstadt entstehen. Die Stadt will bei Neubau- und Ausbaumaßnahmen 70 Prozent der Investitionskosten übernehmen.
Die „Sonne“ hat den ersten Antrag gestellt.
Bei den Betriebskosten werden freie Träger, wie die Vereine „Postillon“ und „Wichtelstübchen“ nun von der Stadt gleichbehandelt mit den konfessionellen Trägern. Beide Anbieter werden mit mindestens 68 Prozent der Ausgaben gefördert. Die Verwaltung ließ sich von der Mehrheit des Gemeinderates überzeugen, die forderte, eine zunächst beabsichtigte Differenz zwischen konfessionellen und freien Trägern abzuschaffen.
Eine Sonderbehandlung von konfessionellen Trägern „passt nicht in die Landschaft“, erklärte zum Beispiel MdL Hans-Ulrich Sckerl. Er plädierte für Einzelfallregelungen, die vom kommunalen Rechnungsprüfungsamt geprüft werden, und gegebenenfalls für einen höheren Defizitausgleich. „Wir wollen eine pragmatische Lösung, mit der möglichst schnell möglichst viele Plätze geschaffen werden, das halte ich auch für unsere Pflicht“, argumentierte Oberbürgermeister Heiner Bernhard. Bei den städtischen Kinderkrippen will die Stadt verschieden Zeitmodelle anbieten: Entweder an drei oder fünf Tagen können die Kleinkinder sechseinhalb Stunden, neun Stunden oder sogar zehn Stunden betreut werden, in der KiTa Kuhweid wird zum Beispiel eine Öffnungszeit von 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr angestrebt.
Im Gemeinderat wurde angeregt, ein ergänzendes Angebot von Tagesmüttern durch eine kommunale Bezuschussung auszubauen. Bei den Gebühren will sich die Stadt nach den Empfehlungen des Städtetages richten, der grundsätzlich zu einer Beteiligung der Eltern in Höhe von rund 20 Prozent an den Betreuungskosten rät. Die Stadt staffelt die Gebühren je nach Öffnungszeiten und – mit einem sozialen Faktor versehen – nach der Kinderanzahl in den Familien. Zum Beispiel bezahlt eine Familie mit einem Kind für eine neunstündige Betreuung an fünf Tagen in der Woche 370 Euro im Monat. Eine Familie mit vier Kindern aber nur 74 Euro pro Kind für die gleiche Betreuungszeit.
Quelle: weinheim.de

Frischer Wind im Bündnis

Buendnis mit Dr. Gruenhagen„Lokales Bündnis für Familie“ in Weinheim wird von einem neuen Initiativkreis geführt – Breiter aufgestellt

Weinheim. An der Pinnwand hingen mehr bunte Zettel, als sie auf einmal zu zählen waren. Darauf standen Stichworte wie „Netzwerke“, „Integration von Kindern mit Behinderung“, „Mehrgenerationenspielplatz“, „Kostenloses Mittagessen“, „Bolzplätze“, „Ganztageskindergarten“ oder „Jugendräume“ – um nur einige Beispiele zu nennen. Dr. Ute Grünhagen, die für einen neuen Initiativkreis des Weinheimer „Bündnis für Familien“ spricht,  war sichtlich angetan. „Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihre Ideen“, bescheinigte die promovierte Chemikerin und vierfache Mutter. Die „Zettelwirtschaft“ stammte von über 20 Personen, die sich jetzt in einer Vollversammlung trafen, um das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ in Weinheim wieder mehr in den Fokus zu rücken. Es waren Vertreter von Schulen, Elterninitiativen, sowie weiteren Institutionen, der Stadtverwaltung, des Gemeinderates und der örtlichen Wirtschaft – rund um die Akteure des „Lokalen Bündnis für Familien“, das in Weinheim seit vier Jahren „als Ergänzung zur staatlichen und städtischen Familienpolitik arbeitet“. So formuliert es  Dr. Peter Schuster, der das „Bündnis“ vor vier Jahren als Vorsitzender der Vereinigung Weinheimer Unternehmer (VWU) gemeinsam mit Oberbürgermeister Heiner Bernhard gegründet hatte. Schuster, der nun vier Jahre lang Sprecher des Bündnisses war, tritt in die zweite Reihe zurück und stößt damit einen Generationswechsel an. „Für dieses Thema kann auf Dauer kein grauhaariger älterer Herr stehen“, schmunzelte er, versprach aber, als VWU-Sprecher weiter dem Familienbündnis verbunden zu sein.

Als neues Gremium, das für das Familienbündnis Initiator, Motor und Koordinator sein will, gründete sich jetzt ein Initiativkreis mit Dr. Ute Grünhagen an der Spitze. Sie versteht sich als „Koordinatorin“, aber weitere Partnerinnen seien „völlig gleich gestellt“ an ihrer Seite: Jette Veigel, als Sprecherin der Weinheimer Elterninitiative, Martina Ade, evangelische Theologin und Pressereferentin, die sich dem Thema Beruf und Familie widmen und ebenso ihre Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit einbringen will, die promovierte Volkswirtin Dr. Annika Stelter, die Kunsthistorikerin Susanne Zeunert und Alexandra Raquet, die Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Weinheim. Organisatorisch ist das Bündnis nach wie vor auch beim Amt für Jugend und Soziales der Stadt angesiedelt.

Dem neuen Initiativkreis war es besonders wichtig, die Auffrischung des Familienbündnisses mit einer Vollversammlung zu beginnen. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir auf breite Resonanz und großes Engagement gestoßen sind“, erklärte Dr. Ute Grünhagen. Denn das Bündnis für Familie will sich im fünften Jahr seines Bestehens breiter aufstellen und zum Beispiel das Thema „Altenpflege und Familie“ ins Repertoire aufnehmen. Denn diese Anforderung erschwere im Zuge des demografischen Wandels immer mehr eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard gratulierte dem Bündnis zum frischen Wind, dankte Dr. Peter Schuster für seine Verdienste in den letzten vier Jahren und wünschte dem neuen Initiativkreis viel Erfolg und breite Unterstützung in der Bevölkerung. Er verwies auch auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wünschte sich in Weinheim „ein Bündnis der Ressourcen“. Gerne werde die Stadt mit dem erneuerten Bündnis „auf einer Augenhöhe“ an einem Strang ziehen.

Nach einem ersten regen Gedankenaustausch rücken die Themen Kinderbetreuung und Vernetzung der bereits bestehenden Angebote als erstes in den Fokus, fasste Ute Grünhagen zusammen. Außerdem soll es  – wie vor 2005 – eine Umfrage bei Weinheimer Unternehmen geben, welchen Beitrag diese zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten können.

In jedem Fall soll die bereits bestehende und gut frequentierte Internetseite      www.buendnis-fuer-familie-weinheim.de, die vor zwei Jahren mit Hilfe des Serviceclubs „Ladies Circle“ und der Bürgerstiftung Weinheim erstellt worden ist, weiter gepflegt und ausgebaut werden.

Internetportal mit frühpädagogischen Studiengängen

Unter fruehpaedagogik-studieren.de/ gibt es ab sofort alle frühpädagogischen Studiengänge in Deutschland auf einen Klick.
“‘Frühpädagogik studieren!”‘ trägt den Forderungen nach mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Vernetzung innerhalb der frühpädagogischen Hochschullandschaft Rechnung. Es soll außerdem den Bekanntheitsgrad von frühpädagogischen Studienabschlüssen und ihren Profilen steigern”, so Prof. Dr. Stefan Sell. Unter seiner Leitung hat das Team des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Fachhochschule Koblenz “Frühpädagogik studieren!” entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung.

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Investitionen in frühkindliche Bildung wichtiger als in jeder anderen Entwicklungsphase

Frühkindliche Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen tragen entscheidend zur späteren Entwicklung und dem Bildungserfolg von Kindern bei. Das gilt aber nur, wenn diese Maßnahmen auch einen qualitativ hohen Standard aufweisen.
So lautet das Fazit des neuen Berichts des Networks of Experts in Social Sciences of Education and Training, NSSE, der von der EU-Kommission veröffentlich wurde.

Der gesamte Bericht kann hier gelesen werden.
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Einigung im Kita-Streit

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich in der achten Verhandlungsrunde auf eine bessere Bezahlung und einen Gesundheitsschutztarifvertrag für die kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste geeinigt. Von der am Montagmorgen in Frankfurt/Main nach einem fünftägigen Verhandlungsmarathon erzielten Einigung profitieren rund 220.000 Beschäftigte.

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Bertelsmann Stiftung: Westen holt bei Betreuung von Kleinkindern nur langsam auf

Der Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren kommt in Westdeutschland nur schleppend voran. Insgesamt müssten die alten Bundesländer ihr bisheriges Ausbautempo verdoppeln, wollen sie, wie vom Kinderförderungsgesetz vorgesehen, bis zum Jahr 2013 Betreuungsplätze für 35 Prozent der unter Dreijährigen anbieten. Dies geht aus dem neuen “Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009″ der Bertelsmann Stiftung hervor, der das Angebot der Bundesländer nach den Kriterien Teilhabe, Qualität und Investitionen miteinander vergleicht. Dabei macht die Studie große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Gruppentypen aus: “Die Bildungschancen kleiner Kinder hängen offenkundig auch davon ab, welche Art von Kitagruppe sie besuchen”, sagte Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.
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Kindergarten-Projekt „Schöpfung“

schoepfung

Das Thema „Schöpfung“ bestimmt nicht nur das Konzert, sondern prägt auch den Ökumenischen Gottesdienst der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“, der am Sonntag, 26. Juli, um 11 Uhr ebenfalls im Schlosspark gefeiert wird. Darüber hinaus soll die Konzert-Idee noch eine längerfristige Perspektive erhalten: Das Konzert wird als Benefiz-Veranstaltung durchgeführt, deren Erlös ein PilotProjekt zum Thema „Schöpfung“ in allen Weinheimer Kindergärten ermöglicht. Ziel dieses Projekts wird sein, schon bei den Kleinsten ein Bewusstsein für den Wert und die Bewahrung der Schöpfung zu wecken.
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Kinderkommission fordert bessere Kinderbetreuung

Die Kinderkommission des Bundestages fordert deutliche Verbesserungen bei der Kinderbetreuung in Kitas. Um eine gute frühkindliche Bildung und Betreuung zu ermöglichen, spreche sich die Kommission für eine bundesweit einheitliche Regelung von Mindeststandards aus, hieß es am 8. Juni in einer Mitteilung in Berlin. Dazu sei auch ausreichend Personal notwendig.
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Weinheim baut die Kleinkinder-Betreuung aus

Mit einer Mischung aus städtischen, konfessionellen und privaten Gruppen will die Stadt Weinheim in den nächsten Jahren die Kleinkinder-Betreuung deutlich ausbauen.
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