Tag Archive for 'krippe'

Krippenbesuch ist besonders wichtig!

So schaffen 55 Prozent mehr Kinder mit Migrationshintergrund den Übergang auf das Gymnasium, wenn sie in den ersten drei Lebensjahren eine Kita besucht haben, wie die Bertelsmann Stiftung 2008 in einer Studie feststellte. Von den Kindern, deren Eltern höchstens einen Hauptschulabschluss haben, gingen sogar 83 Prozent mehr ehemalige Krippenkinder auf das Gymnasium. Der Ausbau der Plätze für unter Dreijährige sowie der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz in dieser Altersgruppe ab 2013 sind daher richtige Weichenstellungen.

Die Investition in mehr Krippenplätze lohnt sich und sollte noch weiter voran getrieben werden!

Quelle: Studie der Bertelsmann Stiftung

Erste kommunale Kinderkrippe ist in Betrieb – OB Bernhard bei seinem ersten Besuch sehr zufrieden

Krippenkinder erkunden den Bürgerpark

Ein bisschen sieht es in der neuen Kinderkrippe im Bürgerpark so aus wie im Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen. Im Ruheraum stehen die Bettchen nebeneinander, die Sanitäranlagen sind kleinkindgerecht gestaltet, im Flurbereich hängt ein Wandspiegel auf Erwachsenen-Kniehöhe – mit einer Stange daran zum Festhalten.

Denn die Kinder, die sich hier selbst ins Gesicht schauen wollen, lernen teilweise gerade erst laufen. „Es ist richtig spannend, und auch wir lernen jeden Tag dazu“, erklärt Erika Becker, die Leiterin der Kinderkrippe – der ersten auf Weinheimer Boden unter kommunaler Trägerschaft. Und sie bringt immerhin den Schatz von mehr als 20 Jahren Erfahrung als Erzieherin mit Im Kindergarten Rippenweier hat sie zum Beispiel vor einigen Jahren die erste altersgemischte Gruppe in Weinheim betreut – also Kinder unter drei Jahren in regulären Kindergartengruppen. Auch das war schon ein Neuanfang. Aber die Aufgabe in einer Krippe, in der Kinder ab einem Jahr den ganzen Tag und das fünf Tage in der Woche betreut werden, stelle auch an erfahrene Erzieherinnen noch einmal ganz andere Herausforderungen. Viel stärker suchen die Kleinen nach engen Bezugspersonen, viel intensiver sei die Betreuung, viel höher die Notwendigkeit, die Eltern in eine Erziehungspartnerschaft einzubinden. Deshalb, so bestätigte jetzt auch Carmen Harmand, Leiterin des Amtes für Bildung, Sport und Bäder, werden die Mitarbeiterinnen der Stadt Weinheim für ihren Einsatz in einer Kinderkrippe auch besonders geschult.

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AWO darf Kinderkrippe bauen

Dem Neubau einer Kinderkrippe der AWO auf dem Gelände des ehemaligen „Fellspeichers“ steht nichts mehr im Wege. Der Gemeinderat genehmigte am Mittwoch einen Zuschuss in Höhe von höchstens 243 000 Euro, was 70 Prozent der Baukosten entspricht.

Diese Zuschusshöhe wiederum ist in den Richtlinien der Stadt zur Förderung von Investitionen freier Träger zur Schaffung von Krippenplätzen geregelt. Die Haushaltsmittel werden im Vermögenshaushalt 2011 ausgewiesen. Die AWO Rhein-Neckar baut eine Krippe mit 20 Plätzen. Für jede Krippengruppe sind jeweils ein Gruppenraum, ein Intensiv- und ein Schlafraum vorgesehen, außerdem Toiletten mit Wickelberechen und Dusche, ein Kinderwagenabstellplatz, eine Teeküche, ein Büro und ein Personalraum geplant.
Die Kinderkrippe entsteht in einem Ensemble mit einem sozialen Dienstleistungs- und Begegnungszentrum mit Einrichtungen für andere soziale Bereiche. Insgesamt investiert die AWO in das „Projekt Fellspeicher“ rund vier Millionen Euro.
Vertreterinnen der Fraktionen betonten, dass die neue AWO-Kinderkrippe der Stadt bei
der Einhaltung der Betreuungsquote eine gute Grundlage bilde. Bis im Jahr 2013 müssen die Kommunen in Baden-Württemberg 34 Prozent ihrer Kleinkinder betreuen können. Aktuell plant Weinheim deshalb auch die Inbetriebnahme kommunaler Kinderkrippen, zum Beispiel im Bürgerpark und in Hohensachsen.
In der gleichen Sitzung brachte der Gemeinderat den für das Projekt nötigen vorhabenbezogenen Bebauungsplan weiter auf den Weg. Das Gremium stimmte dem Entwurf des Bebauungsplanes ebenso zu wie dessen öffentliche Auslegung. Die AWO schafft mit der neuen Einrichtung in Weinheim auch rund ein Dutzend Arbeitsplätze.

Quelle:
Weinheim.de

Gründung des Gesamtelternbeirates für Kindergärten und Krippen in Weinheim gelungen

Am 14.5.09 trafen sich die Elternbeiräte der Weinheimer Kindergärten und Krippen zum Erfahrungsaustausch und beschlossen anschließend einstimmig, sich zu einem Gesamtelternbeirat für Kindergärten und Krippen zusammenzuschließen. Vertreten waren Einrichtungen der großen Träger (Evangelische Kirche, Stadt, Katholische Kirche) und die Stadtteile Kernstadt, Weststadt, Nordstadt und Lützelsachsen, nicht anwesend waren die Einrichtungen der freien Träger und die Stadtteile Südstadt, Sulzbach, Hohensachsen, Rippenweier und Oberflockenbach.

Die am häufigsten genannten Themen waren Wunsch nach einrichtungsübergreifendem Erfahrungsaustausch, Personalknappheit, Kommunikation der Erzieherinnen mit den Eltern, Transparenz für die Eltern, was in den Einrichtungen wann und warum passiert und Flexibilität der Einrichtungen bezüglich dem Aufgreifen von Elternvorschlägen.

Als 1. Vorsitzende wurde Miriam Godau, Elternbeirätin in der Kinderkrippe Postillion einstimmig gewählt, als Stellvertreterin wurde Jette Veigel, Elternbeirätin in der KiTa Bürgerpark ebenfalls einstimmig gewählt. Ebenso wurde einstimmig beschlossen, die Vorsitzenden in den Jugendhilfeausschuss zu entsenden, wenn der Gemeinderat nach der Wahl diesbezüglich die Änderung der Zusammensetzung des Jugendhilfeausschusses beschließt.

Die nächsten Schritte sind die Erstellung einer Geschäftsordnung, eines Internetauftrittes und die Information an die Elternbeiräte und Leitungen der einzelnen Einrichtungen, wie ab nächstem Kindergartenjahr mit der Delegation der Elternbeiräte in den GEB zu verfahren ist.